Allgemeine Berichte | 15.08.2022

SPD-Bürgermeisterkandidat sprach mit den Verantwortlichen über deren Arbeit

Dominik Pretz war im „Lichtzeichen-Haus“ zu Besuch

Ulrike Eichenberg und Schwester Anne-Meike Brück engagieren sich für schwangere Frauen und Mütter.  Foto: SPD Ortsgruppe Vallendar

Vallendar. Eine sich überraschend einstellende Schwangerschaft kann die Lebensplanung einer Mutter ganz schön auf den Kopf stellen. Denn mit einer solchen Situation kann nicht jede ohne Weiteres umgehen. Insbesondere jungen Frauen kann damit der Boden unter den Füßen weggezogen werden. Doch um genau an der Stelle Rückhalt und Unterstützung zu bieten, ideell wie finanziell, gibt es in der Stadt Vallendar den gemeinnützigen Verein „Lichtzeichen“. Dominik Pretz, Bürgermeisterkandidat in der VG Vallendar, traf sich vergangene Woche mit den Gründungsmitgliedern Ulrike Eichenberg und Schwester Anne-Meike Brück in den Räumlichkeiten des Vereins. Vorderstes Ziel des Vereins, der 2000 aus der Schönstattbewegung hervorging, ist es, den Frauen und ihren Familien eine Perspektive zu bieten für ein Leben mit dem Kind und zu unterstützen ohne zeitlichen oder bürokratischen Druck. Bis zu 20 Mütter mit ihren Familien werden derzeit betreut, und zwar im wöchentlichen Wechsel der Angebote „Storchennest“, ein Treffen für Mütter mit Kindern jeden Alters oder zum Schwangeren- und Mama-Baby-Treff. Ferner gibt es zweimal im Monat freitags hinter dem Lichtzeichen-Haus einen Wochenmarkt, durch den es in Zusammenarbeit mit der Tafel Koblenz möglich ist, den betreuten Familien Obst, Gemüse und Lebensmittel jeder Art kostenfrei anzubieten. Babykleidung und -ausstattung sowie Kleidung für die Geschwisterkinder können im hauseigenen Kleiderladen den Familien zur Verfügung gestellt werden. Dominik Pretz (SPD) lobt das herausragende Engagement des Vereins: „Mit 10-15 zum größten Teil ehrenamtlich arbeitenden Mitarbeitern wird den betroffenen Frauen und ihren Familien eine sehr starke Unterstützung angeboten. Das ist bereits herausragend, doch nicht nur das. Der Verein ist, obwohl er lediglich kostendeckend und damit nicht profitorientiert arbeitet, auch weiterhin im Wandel. Das Nachbarhaus konnte zusätzlich angemietet werden, um mehr Möglichkeiten und vor allem mehr Platz bieten zu können. Ebenso wird in Zusammenarbeit mit WHU-Studenten an einer Neukonzeptionierung gearbeitet. Man merkt also, „Lichtzeichen“ bietet nicht nur ihrem Personenkreis Perspektiven, auch der Verein selbst arbeitet an seiner Zukunft und das ist gut so! Hier wird an der Basis für die Mitmenschen mit präventiven Maßnahmen und weit über das übliche Maß hinaus mit praktischen Hilfeleistungen gearbeitet. Insofern sollte der Verein auch weiterhin durch die Stadt wie auch die Verbandsgemeinde Vallendar unterstützt werden.“

Pressemitteilung der

SPD-Ortsgruppe Vallendar

Ulrike Eichenberg und Schwester Anne-Meike Brück engagieren sich für schwangere Frauen und Mütter. Foto: SPD Ortsgruppe Vallendar Foto: Daniela Gedenk

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