Kampagne für den MoselCleanUp 2025 läuft an
Drecksäcke gesucht
Rheinland-Pfalz. Die Stadt Traben-Trabach ist dabei. Und auch die Gemeinde Kröv putzt sich heraus. Und in Lützel sind die Mülleinsacker wieder unterwegs. Bisher haben sich vier Wochen vor dem Start bereits 16 Gruppen und Initiativen für den MoselCleanUp 2025 angemeldet. Die große Müllsammelaktion an der Mosel beginnt in diesem Jahr am 14. März und endet am 29. März.
Initiator Joachim Umbach ist zuversichtlich, dass sich die Zahl der teilnehmenden Organisationen noch deutlich steigern wird: „Unsere Kampagne ‚Drecksäcke gesucht!‘ startet ja erst in den nächsten Tagen.“ Im letzten Jahr hatten sich zwischen Koblenz und Trier über 40 Teams mit rund 3000 Einzelteilnehmer beteiligt – und dabei am Main-Ufer rund 20 Tonnen Müll gesammelt. Müll, der nicht mehr über die Mosel in den Rhein und damit ins Meer fließen konnte.
Die Initiative wurde im Jahr 2018 am Rhein gegründet, um zu verhindern, dass der Müllteppich in den Weltmeeren noch größer wird. Experten gehen davon aus, dass sich aktuell bereits 150 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen befinden. Jährlich sollen 8 bis 12 Millionen Tonnen über die Flüsse hinzukommen.
„Wir wollen den Zufluss stoppen“, erklärt Joachim Umbach, dessen Inititiave mittlerweile nicht nur an Mosel und Rhein aktiv ist, sondern an insgesamt 30 Flüssen. In den letzten Jahren wurden so insgesamt rund 2000 Tonnen Müll eingesammelt.
Der MoselCleanUp ist eine offene Veranstaltung, an der jeder teilnehmen kann – Kommunen, Ortsgruppen von Umweltverbänden, Wasser- und Sportvereine, Schulen und Kitas, Soziale Einrichtungen, Firmen, Parteien, Nachbarschaftsgemeinschaften, Freundeskreise und Einzelkämpfer.
Wie kann man mitmachen? Ganz einfach: Anmeldung über die Website www.moselcleanup.org. Sammeltag und -ort kann man selbst bestimmen, möglichst im Zeitraum der Aktionswochen.
Alle Gruppen, die nicht von Ihrer Kommune unterstützt werden, stattet MoselCleanUp kostenlos mit Sammelmaterial aus – Müllsäcke, Handschuhe und Greifer.
