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TuS-Sportlerheim in St. Sebastian nach umfangreicher Sanierung seiner Zweckbestimmung übergeben

„Durststrecke für den Verein“ endlich vorüber

Schlüsselübergabe hat in feierlichem Rahmen stattgefunden

13.05.2019 - 08:37

St. Sebastian. Das Wetter erinnerte eher an Wasserball, als die 23 Mitglieder der A-Jugend des TuS St. Sebastian am Samstag zum Fußball-Heimspiel gegen die Kicker aus Neuwied am Sportplatz erschienen. Doch trotz des Dauerregens hatten sie einen Grund zur Freude: Sie waren die ersten Sportler, die nach der feierlichen Schlüsselübergabe die neuen Umkleideräume nutzen durften.

Lange hatten der TuS St. Sebastian und die Ortsgemeinde St. Sebastian diesen Tag herbei gefiebert. Umso größer war die Freude über die modernisierten Räume. Zu einem entsprechenden Festakt hatten sich nicht nur die Vorstandsmitglieder des Sportvereins, sondern auch Ortsbürgermeister Marco Seidl, der 1. VG-Beigeordnete Ralf Schmorleiz und zahlreiche Ratsmitglieder vor Ort eingefunden.

Orts-Chef Marco Seidl erinnerte in seiner Ansprache daran, dass die Ortsgemeinde für die Sanierung eine „atemberaubende“ Förderquote von 90 Prozent erhält. „Egal, aus welchen Töpfen öffentliche Maßnahmen gefördert werden, es handelt sich immer um Steuergelder. Aus diesem Grund wollen wir Ihnen alle, liebe Steuerzahler, Danke dafür sagen, dass sie mit ihrem Beitrag dieses Projekt ermöglicht haben“, so Seidl. Ausdrückliche Worte des Dankes richtete er an den Ortsgemeinderat für die Beschlussfassung über die Auftragsvergaben in Höhe von rund 188.000 Euro, die im Mai 2018 erfolgten. Besonders lobte Seidl auch den TuS St. Sebastian: .„In unzähligen Abstimmungs- und Ortsterminen haben wir gemeinsam den Verlauf der Arbeiten besprochen und oftmals noch Änderungen in letzter Minute vorgenommen“. Nicht unerwähnt ließ der Ortsbürgermeister die besonderen Verdienste von Willi Zens und Albrecht Fischer während der Sanierungsarbeiten.


Einnahme-Ausfälle während der Bauphase


TuS-Vorsitzender Arno Ackermann machte kein Geheimnis daraus, dass sich der Verein eine frühere Fertigstellung der Arbeiten gewünscht hätte. Optimalerweise wäre das vor dem Beginn des Jubiläumsjahres „100 Jahre TuS St. Sebastian“ gewesen. Er erinnerte auch an die Gitter für die Fenster, die dringend notwendig seien, wie leider ein Einbruch vor wenigen Tagen gezeigt habe: „Die gute Nachricht ist, dass die Stahlpreise gesunken sind“, so Ackermann augenzwinkernd. Die Bauphase bezeichnete er aufgrund der Einnahme-Ausfälle, auch bei den Heimspielen, als „Durststrecke für den Verein“.

Um so erfreulicher war für ihn die Tatsache, dass Henning Oster als Repräsentant der Sparda-Bank dem Verein einen Scheck über 1.000 Euro überreichte. Dass der Verein dieses Geld gut gebrauchen kann, zeigt die neue Küche in dem Sportlerheim. Wie Ackermann betonte, wurde die Einrichtung nicht durch die Gemeinde, sondern komplett durch den TuS St. Sebastian finanziert.

„Noch wichtiger als die Einrichtung sind jedoch die Menschen. Insofern danke ich Karin und Simone Giese ganz besonders“, so Ackermann, der den beiden Damen als kleine Aufmerksamkeit eine TuS-Schürze überreichte.


Jubiläumsjahr des Vereins


Der TuS-Vorsitzende blickte auch auf die weiteren Aktivitäten des Vereins im Jubiläumsjahr, wie z.B. die Sportwoche, die am Mittwochabend vor dem Vatertag beginnt. Auf ein großes Interesse in der Bevölkerung stößt auch die „Große Tafel“, die am 7. Juli stattfinden soll. Aktuell sind bereits 163 Plätze der auf 200 Teilnehmer begrenzten Veranstaltung reserviert. Eine gute Vereins-Nachricht ist auch die Tatsache, dass sich der Verein im Bereich Fußball so hervorragend entwickelt. „Dies ist vor allem ein Verdienst von Marco Jost, der unsere A-Jugend mit viel Engagement und Leidenschaft trainiert“, betonte Ackermann. Wenn die Entwicklung weiterhin so erfolgreich verläuft, wird der TuS St. Sebastian in der kommenden Saison eventuell sogar eine B-Jugend-Mannschaft stellen. Das grundsanierte Sportlerheim bietet hierfür beste Bedingungen.

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Kommentare

Illegale Hundezucht aufgelöst: 136 Tiere befreit

juergen mueller:
Strafrechtlich und mit aller Härte zur Verantwortung ziehen - richtig.Aber nicht nur das.Jeder,der einen Hund,speziell WELPEN zur "Hundesteueranmeldung" bringt,sollte darüber Auskunft geben MÜSSEN,WOHER und von WEM er diesen "erworben/gekauft" hat,damit "illegale" Mehr-Hundezüchtung/haltung überprüft werden kann.Mir ist nicht bekannt,dass sowohl illegale wie auch legale Hundezüchter in irgendeiner Art u.Weise registriert werden/wurden. Und wieso ist dieser Zustand nicht bereits früher aufgedeckt worden?Eine Hundehaltung diesen Ausmaßes lässt sich doch nicht so einfach übersehen/geheimhalten. Und die überflüssige Wortwahl "Eigentumsrechte" von Herrn Klasen passt mal wieder wie die Faust auf`s Auge - nämlich überhaupt nicht.Diese abnorme Form von Hundehaltung/Hundevermarktung überhaupt mit Eigentumsrecht i.V..zu bringen,ist genauso abnorm wie die weit auszulegende,unzureichende gesetzliche Definierung hierzu.
Brunhilde Hildebrandt:
Ich bin sehr froh und dankbar das es trotz allem Menschen gibt die handeln , wenn sie von solchen Zuständen Kenntnis bekommen. Hochachtung an alle die Helfer und Tierärzte. Die "Halter" sollten strafrechtlich mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden!!
Uwe Klasen:
Hier wurde, zu Recht und zum Tierwohl bzw. Tierschutz, in die Eigentumsrechte der, offensichtlich vollkommen überforderten, Besitzer eingegriffen!
Armin Linden:
Die KV. bildet aus. Eine gute dringliche Sache. Auch viele andere "Behörden" sind tätig. Beamtenanwärter werden gesucht. OK. Rest geht in Verwaltung und Fachabteilungen. Finden die jungen Leute also alle einen Job ? Auch Übernahmen ? Teils werden die Behörden immer weiter "aufgebläht". Die "SGD" in Kob. ist bereits eine Mammutbehörde. Die Rentner werden paralell immer jünger. Die BRD "Gutverdiener". Mit "5O" war man vor Jahren "Alt". Mit "6O" - Uralt. (Deutsche Philosophie des Jugendwahn). Dieser ist vor 2O Jahren vollzogen worden. Alternativ wurde die BA. in Nürnberg "Neu" aufgepumpt. Tatsache. Auch die Jobcenter, feierten sich als zusätzliche "Neue Industrie". Ich frage mich: Wo geht die Reise hier hin ! Wer zahlt das auf Dauer alles ?
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Mitkommentatoren, ich habe nie behauptet was Sie in meinem Kommentar hinein deuten! Es ist nicht mein Fehler, dass Sie sich, ob ihrer fehlerhaften Interpretation einer Aussage oder einer Meinung, Angegriffen fühlen und deshalb empören!
S. Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, ich finde es schade, daß Sie sich mit Ihrer Meinung nicht an Fakten orientieren. Tatsache ist, daß jegliches kommunalpolitisches Engagement freiwillig, als Ehrenamt neben Arbeit, Ausbildung oder Schule geleistet wird. Es handelt sich um einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der leider nur selten gewürdigt wird. Ich finde es bewundernswert, daß sich junge Leute dafür einsetzen, die Zukunft mitzugestalten. Es ist immer leicht, irgendwo 'dagegen zu sein' oder Kritik zu äußern - freiwillig in der raren Freizeit neben Ausbildung oder Beruf nach Lösungen zu suchen ist nach meiner Meinung schon lobenswert.
Sabine Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, es wäre schön, wenn Sie auf Basis von Fakten urteilen würden. Das kommunalpolitische Engagement findet neben der Arbeit oder Ausbildung statt - häufig abends oder an Wochenenden. Ich rechne es allen hoch an, die neben der beruflichen oder schulischen Belastung auch noch bereit sind, Weichen für die Zukunft zu stellen, und die Zukunft so mitzugestalten.
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