Allgemeine Berichte | 25.09.2025

Ebernacher Urgestein geht nach 47 Jahren in Rente

Werner Schaub bei der herzlichen Verabschiedung durch den Bewohnerbereit – hier mit der Vorsitzenden Yvonne Moers. Foto: Franziskanerbrüder v. Hl. Kreuz/ Alexandra Schneiders

Cochem. Ob Mitarbeiter, Partner oder Bewohner – wer in den vergangenen 47 Jahren Berührungspunkte mit dem Kloster Ebernach hatte, kennt ihn: Werner Schaub. Seinerzeit Verwaltungsleiter der Wohn- und Dienstleistungseinrichtung in Cochem.

Viereinhalb Jahrzehnte Erfahrung – vom Azubi bis zum Verwaltungsleiter – und seine gewissenhafte, geradlinige Art machten ihn zu einem zuverlässigen Ansprechpartner für die unterschiedlichsten Themen in der Verwaltung und darüber hinaus. So hat er sich unter anderem lange unermüdlich für die Behindertensportgruppe eingesetzt, die sich zwischenzeitlich in den TV Cochem integrieren konnte.

Oft waren es aber auch einfach die kleinen Begegnungen des Alltags. Was in seiner offiziellen Verabschiedung Ende September ganz deutlich wurde: Seine Herzensangelegenheit war und ist: „Ich möchte, dass es den Menschen, die hier leben, gut geht und sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten viel Freude im Leben haben.“

Dass ihm das gelungen ist, bestätigen die bewegenden Worte des Vorstands der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, der beiden Einrichtungsleiterinnen, des Verwaltungsleiters sowie der Vertreterinnen und Vertreter des Bewohnerbeirats unter den Augen vieler aktueller, aber auch ehemaliger Kollegen, die extra in die Caféteria des Klosters Ebernach gekommen sind, um den baldigen Rentner in den Ruhestand zu verabschieden. Auch Schaub selber wurde emotional.

„Jetzt, wo es auf einmal real wird, lässt mich der Abschied überhaupt nicht kalt. Ich war immer gerne hier – und viel. Es war fast wie eine zweite Ehe. Ich bedanke mich bei meiner Frau und meinen Söhnen, die mich oft entbehren mussten, aber immer unterstützt haben.“ Auch für seine nun ehemaligen Kollegen und Mitarbeiter fand Werner Schaub klare Worte: „Ich konnte mich immer auf Euch verlassen – danke. Ihr seid ein super Team!“

Dieses Team sagt ebenfalls danke und wünscht dem „Ebernacher Urgestein“ alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Pressemitteilung des Kloster Ebernach

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