Lothar Spitzley wurde mit dem Großen Wappenteller der VG Mendig ausgezeichnet
„Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!“
Mendig. „Besonderen Verdiensten gebührt auch eine besondere Anerkennung, zumal wenn es sich um Verdienste für die Bürger, für die Gemeinde und für die Gesellschaft handelt!“ Mit diesen Worten begrüßte VG-Bürgermeister Jörg Lempertz zahlreiche Gäste, die zu einer Feierstunde in den historischen Sitzungssaal des Mendiger Rathauses gekommen waren, um an der Auszeichnung des Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Mendig, Lothar Spitzley mit dem Großen Wappenteller der Verbandsgemeinde beizuwohnen.
Sein besonderer Gruß galt daher der Persönlichkeit, die an diesem Tag im Mittelpunkt stand: Lothar Spitzley! Ein herzlicher Gruß galt auch der Ehefrau des Geehrten, Ursula Spitzley sowie dessen Tochter Sonja und den beiden Enkeln Mathias und Maximilian.
Als Laudator begrüßte Lempertz den Präsidenten des DRK Kreisverbandes, Bernhard Mauel sowie den stellvertretenden Vorsitzenden des DRK Ortsvereins Mendig und designierten Nachfolger von Lothar Spitzley, Andy Paulissen. Zu den weiteren Gästen der Feierstunde hieß der VG-Bürgermeister u.a. auch den Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes, Bernhard Schneider willkommen, sowie weitere Mitglieder des DRK Ortsvereins Mendig e.V., den Kreisbeigeordneten Rolf Schäfer, den ersten Beigeordneten der Stadt Mendig, Thomas Schneider, einige Ortsbürgermeister sowie Beigeordnete sowie Ratskollegen der Verbandsgemeinde und der Stadt Mendig und nicht zuletzt den Wehrleiter Stephan Schüller.
Menschen zu ehren, ist eine Selbstverständlichkeit
Die Leistung, die hinter einer solchen steht, indes nicht! Die Verbandsgemeinde hat es sich zur Aufgabe gemacht, eben diese Menschen, die über Jahrzehnte ein außergewöhnliches Engagement erbringen und damit unsere Heimat bereichern, mit dem Großen Wappenteller der Verbandsgemeinde auszuzeichnen. Diesen erhalten Bürgerinnen und Bürger für langjährige und verdienstvolle Tätigkeiten auf kommunalpolitischem, wirtschaftlichem, sozialem oder kulturellem Gebiet. Die höchste Auszeichnung, die von der ‚kommunalen Familie‘ verliehen wird!
Wörtlich sagte VG-Bürgermeister Jörg Lempertz: „Wir alle stehen Dir, lieber Lothar, zur Seite, um ein kleines Stückchen der Dankbarkeit mit der heutigen Ehrung zum Ausdruck zu bringen.“ Sodann richtete er an die anwesenden Gäste die Frage: „Können Sie sich unsere Gesellschaft ohne das Rote Kreuz vorstellen?“ und gab auch gleich die Antwort: „Nein? – ich auch nicht!“
Weiter führte er aus: „Die Geschichte des DRK ist eine Geschichte, die sich nicht nur sehen lassen kann, sondern beeindruckend das Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer beschreibt. Der Einsatz für unsere Gesellschaft wurde und wird hier stets großgeschrieben. Ich freue mich, dass es auch hier in Mendig immer noch ein Team mit so vielen Helfern gibt, die ihre Zeit und ihre Kraft für dieses Ehrenamt einsetzen. Denn Teamwork unter der Leitung von Lothar Spitzley bedeutet Gemeinsinn, Zuverlässigkeit, Treue, Engagement und Mut - das schweißt die Einheit zusammen und das ist das Erfolgsrezept.
50 Jahre im DRK Ortsverein
Lothar Spitzley kann in diesem Jahr eine fünfzig Jahre währende Tätigkeit im DRK Ortsverein Mendig vorweisen. Zunächst als Helfer in den Ortsverein Mendig eingetreten, war er schon bald lehrberechtigt für die Erste Hilfe, zahlreiche Teilnehmer besuchten seine Kurse. Er übernahm schließlich weitere ehrenamtliche Aufgaben und wurde zum Gemeinschaftsleiter der Aktiven Bereitschaft gewählt. Auch half er dem Verein in schwierigen finanziellen Zeiten, ein solides Fundament zu schaffen. Dies alles hat dazu beigetragen, dass er 1990 zum ersten Vorsitzenden des DRK Ortsvereins Mendig gewählt wurde. Er leitet seit nunmehr 28 Jahren einen der größten Ortsvereine im Kreisgebiet. Zu seinen zahlreichen Aktivitäten zählten zum Beispiel die Gründung einer Jugendgruppe und Förderung der Nachwuchsarbeit, die Blutspende-Dienste seit den 80er Jahren, der Erhalt der Vereinsimmobilie mit Kleidershop und als Begegnungsstätte für Jung und Alt, überregionale Aufgaben beim DRK Kreisverband und vieles mehr.
Lieber Lothar, ich habe Dich stets als einen fachkundigen, kompetenten Menschen mit viel Herzblut kennengelernt. Du erfüllst die Forderung von unserem großen Dichter Johann Wolfgang von Goethe „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“ mit echtem Leben. Aber damit noch nicht genug – denn nicht nur im Deutschen Roten Kreuz engagiert sich Lothar Spitzley ehrenamtlich. Seit 2004 bis heute ist er Mitglied im Stadtrat Mendig sowie Mitglied bzw. stellvertretendes Mitglied in vielen Ausschüssen des Stadtrats. Lieber Lothar, auch für Deine fast 15-jährige kommunalpolitische Tätigkeit danken wir Dir von Herzen. Es ist mir daher eine besondere Freude, dass ich Dir im Namen der Verbandsgemeinde Mendig für dieses langjährige Engagement als Dank und als Zeichen der besonderen Anerkennung den Großen Wappenteller der Verbandsgemeinde Mendig überreichen darf. Eine Auszeichnung, die Du verdienst hast! Ich gratuliere Dir ganz herzlich. Vielen Dank für Deine großartige Leistung!“
„Du bist ein Vorbild für uns alle!“
Auch Bernhard Mauel unterstrich in seiner sehr ausführlichen Laudatio das außergewöhnliche Engagement des Geehrten. An Lothar Spitzley gewandt sagte er u.a.: „Ich glaube, es gibt keinen Tag, an dem Du nicht für das DRK im Einsatz warst und bist. Der DRK-Ortsverein Mendig ist eine glanzvolle Perle im Kreis Mayen-Koblenz und in allen Bereichen ein Vorbild schlechthin. Die Verleihung des Großen Wappentellers durch die VG Mendig ist eine gute Entscheidung!“ Nach weiteren Grußworten durch den Kreisbeigeordneten Rolf Schäfer, der die Grüße und Glückwunsche von Landrat Dr. Alexander Saftig ausrichtete und den 1. Beigeordneten der Stadt Mendig, Thomas Schneider, der auch im Namen von Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel gratulierte, meldete sich der Stellvertretende Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Mendig, Andy Paulissen zu Wort. Da jedoch seine Vorredner die Verdienste und das Engagement Lothar Spitzleys bereits ausführlich gewürdigt hatten, fasste er seine ursprünglich ausführlich vorbereitete Rede humorvoll mit den Worten zusammen: „Du bist ein Vorbild für uns alle!“
Sichtlich gerührt bedankte Spitzley sich bei allen Anwesenden. „Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben! Mein größtes Lob gilt jedoch meiner Frau Ursula, denn sie hat immer wieder neu motiviert und wenn es notwendig war, hat sie mich auch schon mal die Schranken gewiesen!“ FRE
