Allgemeine Berichte | 07.02.2023

Große Prunksitzung der KG „Bunte Kuh“ zog zahlreiche Fastelovendsfreunde ins Festzelt am Ahrufer

Edith I. und Herbert I. übernehmen die jecke Herrschaft in Walporzheim

Prinzessin Marina I. nach dreijähriger Amtszeit gebührend verabschiedet

Das Rätsel ist gelüftet, die neuen Tollitäten werden der jubelnden Menge präsentiert.  Fotos: DU

Walporzheim. Die große Prunksitzung der KG „Bunte Kuh“ Walporzheim hatten die Jecken in den vergangenen beiden Jahren schmerzlich vermisst, gehört doch die stets im restlos ausverkauften Festzelt am Ahrufer stattfindende Sitzung unbestritten zu den Fastelovends-Kult-Events im Ahrtal. Und eben jenem Fastelovend huldigten die Walporzheimer nach allen Regeln der Kunst – dem Leid und der Zerstörung, dass die Flutkatastrophe vor anderthalb Jahren im Ort anrichtete zum Trotz. Und mit doppelt majestätischem Glanz. Denn als weit nach Mitternacht zwei in Samt gehüllte Gestalten auf der Bühne enthüllt und der jubelnden Menge präsentiert wurden stand fest: Walporzheim hat in der Session 2023/24 wieder ein Prinzenpaar! Ab sofort schwingen Prinzessin Edith I. (Müller-Knieps) und Herbert I. (Gerhard) das jecke Zepter im Weinort.

Die neue Regentin wohnt in der Grafschaft und ist seit 2018 bei der „Bunten Kuh“ aktiv, betätigt sich hier auch im Vorstand und war ab 2020 Hofdame an der Seite von Prinzessin Marina I. Karnevalistisch ist sie durch ihren Vater, der Gründungsmitglied der KG Ringener Wendböggele war, erheblich vorbelastet. Edith I. lebt in „wilder Ehe“ mit Prinz Herbert I., der ebenfalls 2018 Mitglied der KG Bunte Kuh wurde. Aus Trier stammend, ist die neue Majestät seit vielen Jahren im Fasteleer aktiv. So assistierte er unter anderem dem Eckendorfer Dreigestirn, trat dem Elferrat und dem Vorstand der „Bunten Kuh“ bei und betreut auch deren offizielle Internetpräsenz.

Tanz, Spaß und „Colör“

Bevor die neuen Herrscher des Walporzheimer Karnevals inthronisiert wurden, gab es fast fünf Stunden lang ein närrisches Kesseltreiben im pulsierenden Festzelt, immer humorvoll präsidiert von Stefan Jacobs. Tänzerische Highlights fürs Auge lieferten die verschiedenen Funken-Formationen ebenso, wie die Tanzgruppe Lützinck, das Walbeze Männerballett, die „Dance Friends“, „Just for Fun“ und die seit langem immer wieder nach Walporzheim kommenden „Birkenfelder Dorfgrenadiere“. Für Spaß in und aus der Bütt sorgten das Duo „Der Een on der Anne“ sowie Helga Schmitz als resolute „Oberschwester Helga“. Natürlich galt es auch, die noch amtierende Majestät Marina I. (Boden) nach dreijähriger Amtszeit gebührend zu verabschieden – und wie! Hierzu waren die kölschen Mädels von „Colör“ an die Ahr gekommen, um der scheidenden Tollität ein eigenes Abschiedslied zu singen. Dass dadurch auf der Bühne und im Zelt kein Halten mehr war, versteht sich von selbst.

Wie immer war das Festzelt am Ahrufer restlos ausverkauft.

Wie immer war das Festzelt am Ahrufer restlos ausverkauft.

Ab sofort regieren Edith I. und Herbert I. als Prinzenpaar über die Walporzheimer Jecken.

Ab sofort regieren Edith I. und Herbert I. als Prinzenpaar über die Walporzheimer Jecken.

Starke Artistik bot das Walbeze Männerballett.

Starke Artistik bot das Walbeze Männerballett.

Auch die Ahrweiler Karnevalsgesellschaft war nach Walporzheim gekommen, darunter auch Tollität Ingrid I. und Sitzungspräsident Udo Groß.

Auch die Ahrweiler Karnevalsgesellschaft war nach Walporzheim gekommen, darunter auch Tollität Ingrid I. und Sitzungspräsident Udo Groß.

Die kölsche Kultband „Colör“ sang der scheidenden Majestät Marina I. ein eigens vorbereitetes Abschiedslied.

Die kölsche Kultband „Colör“ sang der scheidenden Majestät Marina I. ein eigens vorbereitetes Abschiedslied.

Das Rätsel ist gelüftet, die neuen Tollitäten werden der jubelnden Menge präsentiert. Fotos: DU

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Imageanzeige - Dauerauftrag
150 Jahre Zeitungstradition
150 Jahre Zeitungsgeschichte
150 Jahre Zeitungstradition
Filiale Andernach
150 Jahre Sinziger Zeitungstradition
150-jähriges Jubiläum Krupp Verlag
Empfohlene Artikel
Foto: Vanessa Strohe, LBM Cochem-Koblenz
60

Remagen-Kripp. Der Wiederaufbau im Ahrtal erreicht einen weiteren wichtigen Meilenstein: Für den Neubau der Kläranlage Untere Ahr im Auftrag des Abwasserzweckverbandes Untere Ahr wird eine direkte Anbindung an die B 266 geschaffen. Mit einem Investitionsvolumen von ca. 240 Millionen Euro zählt die neue Kläranlage zu den größten Wiederaufbauprojekten im Ahrtal und bildet einen wesentlichen Baustein für eine zukunftssichere Abwasserinfrastruktur.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Am Sasmtag 19.September heißt es wieder „Andernach tanzt“
779

„Anzeige“ Andernach. Die Andernacher Tanzparty geht in die vierte Runde. Unter dem Motto „Andernach tanzt“ wird es am Samstag, 19. September 2026 unter anderem wieder zahlreiche „Disco-Foxtrott Runden“ mit Musik der vergangenen 60 Jahre geben. Für beste Partystimmung sorgt der von den HR 1 Dancefloor bekannt Video-DJ Peter Baur mit alten und auch aktuellen Top Hits. Musikvideos auf Großleinwand, die Fotobox sowie eine Cocktailbar sind eingeplant.

Von Thomas Manstein aus Sinzig

Weiterlesen

Der „Hungerfelsen“ bei Kripp. Foto: Rolf Niemeyer
387

Wasserstandsmarkierung ist nur bei extremem Niedrigwasser im Flussbett zu sehen

11.07.: „Hungerfelsen“ bei Kripp ist wieder sichtbar

Kripp. Aufgrund der anhaltenden Dürre sinken die Pegelstände des Rheins momentan. Eine Folge der sinkenden Pegelstände hat BLICK aktuell-Leser Rolf Niemeyer festgehalten: Bei Kripp hat er den „Hungerfelsen“ im Flussbett abgelichtet – also eine Wasserstandsmarkierung, die nur bei extremem Niedrigwasser sichtbar wird und früher deshalb drohende Hungersnöte durch Dürre signalisierte. Rolf Niemeyer schreibt zu seinem Foto:

Weiterlesen