Seniorenzentrum St. Peter Mülheim-Kärlich
Ehrenamtliche Helfer trafen sich
Mülheim-Kärlich. Mehr als 30 ehrenamtliche Helfer, die in Seniorenzentren der Dernbacher Gruppe Katharina Kasper tätig sind, trafen sich auf Einladung der Ordensprovinz der Armen Dienstmägde Jesu Christi zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch im Kloster Maria Hilf.
Die Ehrenamtlichen kamen aus Rheinbrohl, Mönchengladbach, Wiesbaden, Dernbach und nicht zuletzt die Hälfte aus Mülheim-Kärlich.
Die Ehrenamtlichen aus Mülheim-Kärlich sind in der Regel eine große Gruppe, weil sie in einem eingetragenen Förderverein organisiert sind und mehr als 50 Prozent der rund 100 Vereinsmitglieder ehrenamtlich im Seniorenzentrum St. Peter in Mülheim-Kärlich regelmäßig in unterschiedlichen Funktionen im Einsatz sind. Das Treffen in Dernbach diente vorwiegend dem Austausch untereinander.
Von Spielen und Basteln, Wochenschaugesprächen und Lichtbildervorträgen, Stammtisch-Runden und gemeinsamem Singen, die Organisation von Gottesdiensten, gemeinsamen Unternehmungen und Ausflügen war die Rede. Jeder konnte vom anderen noch Neues erfahren, das den Bewohnern der Seniorenzentren letztendlich zugutekommt.
Das Kloster Maria Hilf revanchierte sich seinerseits mit der Präsentation seiner Schätze. Dazu gehörte die Vorstellung beeindruckender Fenster mit den Werken der Barmherzigkeit, die durch die Ausrufung eines Jahres der Barmherzigkeit durch Papst Franziskus besondere Aktualität erfahren. Beispielhaft gehören dazu: Fremde beherbergen, Nackte bekleiden und Kranke pflegen.
Auf die Spuren der Ordensgründerin Katharina Kasper (1820-1898) begaben sich die Ehrenamtlichen.
Hier konnte man persönliche Gegenstände von ihr finden und die weltweite Verbreitung und Wirkungsbereiche der Armen Dienstmägde nachvollziehen. Der Höhepunkt des Tages lag zweifellos im Besuch der Klosterkirche, in der die 1977 selig gesprochene Katharina Kasper ihre letzte Ruhestätte gefunden hat.
Mit einer Wegzehrung in Form eines Katharina-Kasper-Brotes bedankte sich die Provinzoberin Sr. Simone Weber und verabschiedete die Ehrenamtlichen vor dem Grab der Ordensgründerin.
