Allgemeine Berichte | 01.12.2016

Ehrenamtsfrühstück der Verbandsgemeinde Unkel

Ehrenamtliches Helfen wurde belohnt

Beim Frühstück in Scheuren wurden die Ehrenamtskarten übergeben

Beim Ehrenamtsfrühstück konnte VG-Bürgermeister Karsten Fehr weitere Ehrenamtskarten aushändigen. BDo

Unkel. „Unser Gemeinwesen kann nur existieren und sich entwickeln, wenn zahlreiche Bürgerinnen und Bürger für sich und andere Verantwortung übernehmen“ Mit diesen Worten begann der Unkeler VG-Bürgermeister Karsten Fehr am 24. November im „Scheurener Hof“ in Unkel-Scheuren die Auszeichnung von zehn Bürgerinnen und Bürgern, die sich überdurchschnittlich stark für die Gesellschaft engagieren und bei diesem Termin die Ehrenamtskarte erhielten. Im Rahmen dieser Veranstaltung, zu der alle Inhaber/innen der landesweiten Ehrenamtskarte aus der VG Unkel eingeladen waren und in großer Zahl auch der Ehrung beiwohnten, wurde auch an Dieter Borgolte, dem 1. Vorsitzenden des Senioren- und Behindertenbeirates der Verbandsgemeinde Unkel, Mitglied im Stadtrat Unkel und Beisitzer im Verein Touristik und Gewerbe, durch Fehr die landesweite Ehrenamtskarte überreicht. Bisher hat die VG Unkel bereits 45 landesweite Karten ausgegeben und war eine der ersten Kommunen, die sie in Rheinland-Pfalz eingeführt hatte. Neben Borgolte erhielten die Karte auch Sybille Meyer (Koordination der Arbeit mit Geflüchteten, Unterstützung von Familien, Mitarbeit im Koordinations-Team), Jörg Treffert, Ernst-Ekkart und Heidrun Ridder sowie Susanne Hulley (alle: Deutschkurse für Flüchtlinge), Elisabeth Hermann (Willkommenscafés organisieren und ausrichten, Koordination der ehrenamtlichen Deutschkurse und Deutschkurse für Flüchtlinge), Monika Coenen (Betreuung des Forums hepatitis-c-forum.de), Lore Armbruster (Willkommencafés organisieren und ausrichten, Kinderbetreuung und Deutschkurse für Flüchtlinge).

Dank für das wichtige Engagement

Fehr zitierte angesichts dieses Engagements daher den verstorbenen Altbundespräsident Johannes Rau, der sich stets auch für die Zusammenarbeit und das Ehrenamt eingesetzt hatte: „Eine Gesellschaft lebt von Treue und gegenseitigen Verpflichtungen, von Solidarität, von Engagement und Hingabe . Das taucht in keiner Effizienzrechnung auf, aber davon geht der Wärmestrom aus, den wir leben.“ Mit dem Ehrenamtsfrühstück in Scheuren bedankte sich Fehr im Namen der ganzen Verbandsgemeinde „für dieses wichtige Engagement und die Hingabe, die Wärme und Herzlichkeit.“ Ein besonderer Dank ging auch an das Willy-Brandt-Forum in Unkel, das mit einem ermäßigten Eintritt für die Inhaber der landesweiten Ehrenamtskarten erheblich zum Erfolg der Karte in der Verbandsgemeinde Unkel beiträgt.

Ehrenamtskarte für engagierte Bürger

Die Ehrenamtskarte ist ein Dank für Menschen, die sich in überdurchschnittlichem Maße freiwillig für die Gesellschaft engagieren. Sie verbindet Anerkennung und Wertschätzung mit geldwerten Vergünstigungen und ist für Ehrenamtliche kostenlos. Mit ihr können landesweit sämtliche Vergünstigungen in Anspruch genommen werden, die das Land, die teilnehmenden Kommunen oder private Partner zur Verfügung stellen. Sie ist zwei Jahre gültig und kann danach erneut beantragt werden. Erhalten kann sie, wer mindestens 16 Jahre alt ist, sich durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagiert und dafür keine pauschale finanzielle Entschädigung erhält. Dabei zählen nicht die Erstattungen tatsächlich angefallener Kosten für Telefon, Büromaterial, Fahrtkosten und Anderem mehr.

Zum Erhalt der Karte müssen die Ehrenamtlichen ein Antragsformular ausfüllen, nach der Bestätigung durch einen Verein oder eine Organisation und einer Prüfung wird der Antrag an die Kommunalverwaltung gesandt und nach Prüfung an die Leitstelle „Ehrenamt und Bürgerbeteiligung“ in die Staatskanzlei weiterleitet. Dort wird die Karte kostenlos ausgestellt.

Zu dem ehrenamtlichen Engagement zählen „alle Formen von freiwilligen, nicht auf materiellen Gewinn ausgerichteten, gemeinwohlorientierten Tätigkeiten“ Dies umfasst auch Formen der politischen Beteiligung. Nur eine bloße Mitgliedschaft reicht für die Karte nicht. Für die anerkannten Ehrenamtler gibt es zahlreiche Vergünstigungen, in allen teilnehmenden Kommunen gibt es daher eine Ansprechperson für Fragen rund um die Karte. Auf der Webseite www.wir-tun-was.de sind sowohl diese kommunalen Kontaktpersonen als auch viele allgemeine Informationen zur Ehrenamtskarte Rheinland-Pfalz zu finden.

Beim Ehrenamtsfrühstück konnte VG-Bürgermeister Karsten Fehr weitere Ehrenamtskarten aushändigen. Foto: BDo

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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