Allgemeine Berichte | 08.11.2016

161. Stiftungsfest beim MGV Mendelssohn-Bartholdy Montabaur

Ehrungen, Überraschungen und gute Laune

Mario Siry ist seit 15 Jahren Dirigent

Hubert Jung (links) und Mario Siry (rechts) wurden von Ernst Krifka für ihr langjähriges Engagement geehrt. privat

Montabaur. Ein gut gestimmter Dirigent mit Jubiläum. Ein gut aufgelegter Vorsitzender mit Zielgeraden-Perspektive. Ein Sänger, der mit Freude und Stolz auf sechs Jahrzehnte aktiven Singens zurückblicken kann. Eine fröhliche Schar von „Mendelssöhnen“, samt Ehefrauen, Ehemaligen und Gästen. Ein schönes Ambiente mit bayrischen Köstlichkeiten. Alles zusammen genug gute Zutaten für einen schönen, geselligen Abend. Und genau das Richtige für das Stiftungsfest des Männergesangverein Mendelssohn-Bartholdy 1855 eV Montabaur, das als einer der Jahreshöhepunkte zur Herbstmitte jährlich neu zelebriert wird. So auch das 161.Gründungsgedenken.

Am Anfang steht stets die musikalische Mitwirkung in der Samstagabendmesse der katholischen Kirche Montabaur, seit nunmehr fünfzehn Jahren unter dem Dirigat von Mario Siry. Alfred Koop des Öfteren auch als Co-Dirigent des Chores aktiv, begleitete den Gottesdienst auf der neuen Orgel von St.Peter in Ketten. Wer je erleben wollte, wie man im Alter von 80+ auch schwerste Orgel-Stücke in jugendlicher Leichtigkeit spielen kann, bekam an diesem Abend eine wunderbare Kostprobe dazu. Pf.Bartheneier gedachte in der Fürbitte der Toten des Chores und segnete die Lebenden für das neue Jahr des Montabaur‘ Traditionsvereins. Er und das Ehepaar Koop gehören schon traditionell zu den Gästen des späteren geselligen Miteinanders, ebenso wie einige der Unterstützer und ehemalige Sänger des Chores.

Im Obergeschoss des Hotel Peterstor hatte das Team von Viktor Restaurant alles stilsicher und gemütlich vorbereitet. Nach kurzer, launiger Begrüßung des sichtlich gut aufgelegten Vorsitzenden Ernst Krifka ging es zügig an das bayrische Buffet. Der lukullischen Stärkung folgte eine musikalische Nachspeise durch die aktiven „Mendelssöhne“, traditionell mit mehreren Liedern aus der romantischen Epoche der Chormusik. Bevor es zum geselligen Teil überging, nahm der 1. Vorsitzende noch zwei Ehrungen vor: Hubert Jung wurde zu sechzig Jahren aktiven Chorgesang gratuliert und gefeiert. Und Mario Siry, der mit seiner Frau Angela die Chorszene nicht nur im Westerwald maßgeblich prägt, erhielt die silberne Mendelssohn-Medaille als Zeichen der Anerkennung seines seit dem Jahre 2001 währenden erfolgreichen Dirigenten-Einsatzes bei den Schusterstädtern. Die altersbedingte Umbruchphase des Chores nicht nur gut zu überstehen, sondern daraus auch eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Chores abzuleiten, betrachtet er als größte Herausforderung der nächsten fünf Jahre, die er gemeinsam mit dem im Januar 2017 neu zu wählenden Vorstand anpacken wird. Dann endet auch die Leitungs-Ära von Ernst Krifka, der nach langjähriger Mitwirkung in Vorstand und Vorsitz alters- und gesundheitsbedingt nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung steht. „Seinen Männern“ hat er dies bereits in einer der zurückliegenden Chorstunden mitgeteilt, um frühzeitig einen guten Übergang zur nächsten „Leitungsgeneration“ zu ermöglichen. Mit guten Wünschen für das Anfang 2017 startende neue „Nachwuchs-Projekt“ leitete er schließlich in den gemütlichen Teil des Abends über.

Für den Rest des Jahres stehen noch eine Gottesdienstmitwirkung in der Brüderkirche Montabaur am Sonntag, 20. November an, sowie ein Adventskonzert am 10. Dezember in Girod und Auftritte am 4. Advent im Altenheim Dillstraße und auf der Bühne am Alten Rathaus in Montabaur. Mehr Informationen zum Chor und dem 2017er-Projekt gibt es auch unter www.mendelssohn-bartholdy-montabaur.de .

Hubert Jung (links) und Mario Siry (rechts) wurden von Ernst Krifka für ihr langjähriges Engagement geehrt. Foto: privat

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