Allgemeine Berichte | 11.10.2021

Fußwallfahrt der Mayener St. Matthias-Bruderschaft nach Trier setzt erfolgreich neue Akzente

Eigenleistung ermöglicht erlebnisreiches Pilgern in „besonderer Art und Güte“

Eigenverantwortliches Organisationsgeschick und Beachtung der Corona-Regeln führten zum gemeinsamen Pilgerziel in Trier, St. Mattheis. Foto: PRESS

Mayen. Die dreitägige Fußwallfahrt von Mayen nach Trier bildet jährlich einen Höhepunkt im Aktivitäten-Plan der rührigen Mayener St. Matthias-Bruderschaft (SMB MY). Unter Berücksichtigung aktueller Corona-Regelungen haben kürzlich mehr als 30 Pilger*innen diese Tradition wahren können, nachdem dies im Vorjahr nur als „Einzelaktion“ möglich war.

„ Vom 07. bis 09.10.2021 findet unsere Fußwallfahrt nach Trier statt, in einer individuellen und besonderen Art“ hieß es in der diesjährigen Einladung des SMB-Brudermeisters Rolf Keuser und des gesamten Vorstandes an alle Pilgerinteressierten. Allerdings kann die Bruderschaft den bisher gewohnten Service aus Pandemie-Gründen diesmal nicht anbieten. Dennoch, oder gerade deshalb, wurde dieses Selbstorganisieren als besondere Herausforderung angenommen, was in besonderer Weise das Miteinander stärkte und zu einem besonderen Erlebnis führte.

„Schaut hin“

Das diesjährige Pilgermotto aller Matthiaspilger „Schaut hin“ passte geradezu trefflich als gedankliche Stärkung, die unterwegs als „Pilgerimpulse“ vermittelt wurden. Auch das Singen, Beten und persönliche Gespräch unterstützten den Erlebnis-Horizont. Ein besonderes „Schaut hin“ vermitteln künftig aber auch weitere „Insektenhotels“ als „Wegweiser“ auf dem Eifel-Camino. Ihre Übergabe im Beisein der Pilgerschar vor Kloster Martental durch entsprechende Umwelt-Aktivisten rund um deren „Hyperaktivisten“ Carl Jung verstärkt demnächst sicherlich die Orientierung auch ab Kloster Martental Richtung Trier.

Bei der Ankunft auf dem Abteiplatz St, Matthias in Trier waren alle körperlichen Anstrengungen gewissermaßen „vergessen“. Zufriedene glückliche Gesichter bestimmten die Pilgerminen, als Pilgerpater Athanasius sie herzlich willkommen hieß.

Der immer wieder erkennbare Trend zum „Wiederholungspilger“ wurde auch diesmal wieder durch die Ehrung der beiden Pilger*innen Gudrun Kaes und Barthel Funk bestätigt. Sie waren bisher als Fußpilger jeweils zehn Mal den 100-Kilometer-Pilgerweg von Mayen nach Trier zum Matthiasgrab gepilgert.. Als Erinnerung hierzu erhielten sie von Pilgerpater Athanasius jeweils eine St.-Matthias-Pilgerkerze und entzündeten am Matthias-Gedenkstein in der Abteikirche eine mächtige Kerzenspende der Mayener St.-Matthias-Bruderschaft. Aber auch Pilger-„Primizen“ neigen erfahrungsgemäß zu entsprechenden „Wiederholungstaten“, wird sich sicherlich erweisen mit der Feststellung: „Pilgern verbindet“…

PRESS

Eigenverantwortliches Organisationsgeschick und Beachtung der Corona-Regeln führten zum gemeinsamen Pilgerziel in Trier, St. Mattheis. Foto: PRESS Foto: Picasa

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