Deutsch-Englische Gesellschaft hatten Besuch der englischen Freunde aus Droitwich Spa
Ein Besuch in Trier war nur ein Programmpunkt für die Gäste
Bad Ems. Um die freundschaftlichen Beziehungen zu vertiefen, aber vor allem, um ihre Gastfamilien wiederzusehen, kamen ca. 35 Gäste aus Droitwich nach Bad Ems. Das jährliche Treffen, zu dem die Gäste sehr individuell anreisen, begann wiederum mit dem Empfang auf dem mit Fahnen geschmückten Platz der Partnerschaften gegenüber des Bad Emser Kurhotels. Nach und nach trudelten die Gäste mit ihren Gastfamilien an der roten Telefonzelle ein, wo die Dausenauer Bierbrauer mit ihrem leckeren Getränk und die Deutsch-Englische Gesellschaft mit Grillwürstchen auf sie warteten.
Herzlich begrüßt wurden die Gäste vom Präsidenten der Deutsch-Englischen Gesellschaft, Wolfgang Heuser und von Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser, der es sich nicht nehmen ließ, eine kurze Ansprache in Englisch zu halten.
Die Vorsitzende aus der Partnerstadt, Linda Hayward, trug sehr gekonnt und zur Freude der Gastgeber ihre Rede in Deutsch vor. Der herzliche Dankesapplaus aus den Reihen der Bad Emser zeigte, wie sehr man es schätzt, wenn die englischen Gäste sich an die deutsche Sprache heranwagen.
Etwa 35 junge Musiker der Lahnsin(n)fonie überbrachten den Besuchern mit Melodien aus dem englischsprachigen Raum Willkommensgrüße. Sie überzeugten ihre Zuhörer mit ihren gekonnten Darbietungen.
Als Einstimmung auf die Partnerschaftstage erhielten die Gäste eine Willkommenstüte, die u. a. einen Partnerschaftskalender mit Motiven vom Vorjahrestreffen in Droitwich enthielt.
Der Donnerstag war individuellen Unternehmungen mit den Gastfamilien vorbehalten.
Ausflug nach Trier
Freitags traf man sich zu einer Tagesfahrt in die Römerstadt Trier. Nach einer entspannten Anreise in zwei Bussen nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit, die Stadt mit erfahrenen Stadtführern zu erkunden. Startpunkt war die Porta Nigra im Zentrum der Altstadt. Von dort aus führte der Weg zu den Sehenswürdigkeiten: dem Dreikönigenhaus, durch die Judengasse, zum Marktplatz, dem Dom, der Basilika und dem anschließendem Palastgarten, wo der Rundgang endete. Man war sich einig: Trier ist eine sehenswerte Stadt mit langer Geschichte, die älteste Stadt Deutschlands.
Die Rückfahrt nach Bad Ems wurde zu einem Besuch im Koblenzer Weindorf unterbrochen. Bei herrlichem Sommerwetter konnten die Twinner bei typisch deutschen Speisen den Abend im Freien genießen. Ein schöner Abschluss des interessanten Tages!
Auch der Samstag bescherte den Gästen heißes Sommerwetter und so trafen sich alle ein letztes Mal bei einem Sektempfang vor den Türen des Kurhotels, um sich bei Smalltalk auf das anschließende Abschiedsessen einzustimmen. Im mit Fähnchen geschmückten Speisesaal des Kurhotels wurde den Teilnehmern ein viergängiges Menü serviert, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte.
Das Dessert war eigens für die Gäste in den Farben ihrer Nationalflagge kreiert worden: Blaubeer-Cheesecake, mit Vanilleeis an einem Himbeer-Saucenspiegel, ein besonders leckerer Abschluss des Essens.
Guy Dawson, der schon viele Jahre im Rhein-Lahn-Kreis lebt, aber ursprünglich aus Liverpool stammt, unterhielt die Gruppe mit Liedern aus dem englischsprachigen Raum, deren Auswahl sowohl die Gäste als auch die Bad Emser erfreute.
Um den Gästen die neue Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau etwas näher zu bringen, hatte sich der Vorstand der Deutsch-Englischen Gesellschaft etwas Spezielles ausgedacht.
Da man aus den Berichten im Newsletter der Freunde weiß, dass sie sich in Droitwich regelmäßig zu Quizabenden treffen, hatte der Vorstand ein Quiz zu Besonderheiten und Kuriositäten der neuen Verbandsgemeinde vorbereitet. Gemeinsam mit den Gastgebern war das Finden der Lösung dann auch recht einfach, denn gemeinsam geht nun mal alles besser!
Zum Abschied gab es Gastgeschenke
Die Zeit für die Abschiedsworte der beiden Partnerschaftsvorsitzenden nahte. Wolfgang Heuser resümierte die Ereignisse der vergangenen Tage.
Die englischen Gäste bedankten sich für die Gastfreundschaft mit mehreren Heckenpflanzen, die den Namen von Droitwichs Nachbarstadt Worchester tragen: „Worchester Gold“ Shrub. Die noch jungen Pflanzen wurden in einem hübschen, hölzernen Blumenkasten überreicht. Zum Gastgeschenk gehörte auch ein Schild mit dem botanischen Namen der Gehölze.
Wie in jedem Jahr übergaben die Emser den Gästen zwei große Kisten Wein, deren Erlös zur Finanzierung der nächsten Partnerschaftstage in Droitwich beitragen helfen soll.
Nach dem obligatorischen Abschiedslied „Auld lang syne“ endete der Abend mit guten Wünschen für die Heimreise und für ein Wiedersehen im kommenden Jahr.
Die Vorsitzende aus der Partnerstadt, Linda Hayward, bei ihrer Begrüßung.
Mit erfahrenen Stadtführern wurde Trier erkundigt.
