Allgemeine Berichte | 31.01.2025

Sport- und Bäderamt erfüllt Wunsch von Koblenzer Kindern und Eltern

Ein Bolzplatz auf dem Oberwerth

Freuen sich mit den Kindern, dass es wieder eine Möglichkeit zum Bolzen im Bereich Oberwerth und Südliche Vorstadt gibt (v.li.): Rudolf Kalenberg, Anja Duck, Oberbürgermeister David Langner, Jörg Pfeffer (Leiter Sport- und Bäderamt), Bürgermeisterin Ulrike Mohrs und Stadionverwalter Kurt Barz.  Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf

Koblenz. Einfach eine Runde mit Freunden Fußball spielen und auf Tore kicken, das wünscht sich so manches Kind in der südlichen Vorstadt und auf dem Oberwerth. Doch seit dem Spatenstich für den neuen Campus-Rot-Weiß in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stadion Oberwerth war das in Koblenz nicht mehr so einfach möglich. Nun hat die Stadtverwaltung Abhilfe geschaffen.

Bis zum Spatenstich im April 2024 für das neue Herzstück der Fußballabteilung des FC Rot-Weiß Koblenz nutzten viele Kinder die Möglichkeit, einfach auf dem Hartplatz des Vorstadtklubs Fußball zu spielen. Doch die Tore sind dort verschwunden, denn der Umbau des Platzes ist angelaufen. Damit ist auch die Möglichkeit für die kleinen und größeren Messis und Ronaldos entfallen, hier uneingeschränkt kicken zu können.

„Beim Spatenstich für den neuen Campus Rot-Weiß wurde von Eltern aus der Vorstadt deutlich gemacht, dass den Kindern in diesem Bereich keine größere Fläche mehr zur Verfügung steht, die uneingeschränkt zugänglich ist. Deshalb haben wir uns gemeinsam auf die Suche nach Lösungen gemacht“, erklärt Jörg Pfeffer, Leiter des städtischen Sport- und Bäderamtes in Koblenz, der hier unter anderem stellvertretend mit Anja Duck als eine der betroffenen Eltern, in Kontakt stand. „Anlässlich der Gespräche ist uns die Idee gekommen, einen Bolzplatz mit Toren auf dem Gelände hinter der Fechthalle herzurichten“, beschreibt Pfeffer die Lösung, die nunmehr seit wenigen Wochen besteht. Mitarbeiter des Sport- und Bäderamtes haben die beiden neuen Kleinspielfeldtore samt Bodenhülsen und Netzen fest installiert, so dass die Tore auch sicher unweit der EPG Arena stehen. „Damit haben wir den Kindern eine Möglichkeit eingeräumt, unkompliziert auf einem nicht eingezäunten Gelände ihrem Hobby dem Fußball nachzugehen. Es war uns wichtig, den Kindern eine Alternative und neue Möglichkeit zu schaffen, um Fußball zu spielen“, sagte Oberbürgermeister David Langner bei einem Besuch auf dem neuen, provisorischen Bolzplatz.

Die Koblenzer Sportdezernentin, Bürgermeisterin Ulrike Mohrs, die gemeinsam mit Langner den neuen Platz begutachtete, zeigte sich begeistert und hob die Wichtigkeit der Maßnahme hervor: „Die Installation der Kleinspielfeldtore ist ein wichtiger Schritt, um den Kindern einen Raum für sportliche Aktivitäten zu bieten und es ist schön, dass das Gelände speziell für sie reserviert ist und nicht für die Vereine.“

In den kommenden Wochen finden noch finale Arbeiten statt. So soll der Boden auf dem Gelände spätestens im Frühjahr 2025, wenn es die Witterung zulässt, noch begradigt und bearbeitet werden. „Das war aufgrund der Witterungsverhältnisse bisher leider nicht möglich“, erklärte Jörg Pfeffer.

Gleichzeitig kündigten David Langner und Ulrike Mohrs gemeinsam mit dem Leiter des Sport- und Bäderamtes an, dass auch an der unter anderem von Stadtratsmitglied Rolf Kalenberg mit forcierten Lösung, eine transportable Cage-Soccer-Anlage im Bereich Oberwerth/Südliche Vorstadt zu installieren, weiter gearbeitet werde. „Hier warten wir noch auf die Ergebnisse eines notwendigen Lärmgutachtens“, sagte Pfeffer beim Besuch des neuen, provisorischen Bolzplatzes an der EPG Arena. Erst danach könne man mehr über den Zeitpunkt der Realisierung und den finalen Standort der Cage-Soccer-Anlage sagen.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

Freuen sich mit den Kindern, dass es wieder eine Möglichkeit zum Bolzen im Bereich Oberwerth und Südliche Vorstadt gibt (v.li.): Rudolf Kalenberg, Anja Duck, Oberbürgermeister David Langner, Jörg Pfeffer (Leiter Sport- und Bäderamt), Bürgermeisterin Ulrike Mohrs und Stadionverwalter Kurt Barz. Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf

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