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Skatbuben Honnefeld

Ein Dorfverein in der Bundesliga

Ein Dorfverein in der Bundesliga

Die Skatbuben Honnefeld treten mit zwei Mannschaften in der Ersten Bundesliga sowie je einem Team in der Zweiten Bundesliga und in der Oberliga an.Foto: privat

12.10.2018 - 12:29

Honnefeld. Der 1984 gegründete Verein „Skatbuben Honnefeld“ ist Mitglied der International Skat Players Assoziation (ISPA) und tritt derzeit mit zwei Mannschaften in der Ersten Bundesliga und einer Mannschaft in der Zweiten Bundesliga an. Um die gesamte Bandbreite des deutschen Skatsports abzudecken, spielt eine weitere Mannschaft in der Oberliga des Deutschen Skatverbands (DSKV). Dem Verein mit seinem Vorsitzenden Reiner Runkel ist es sehr wichtig, dass alle Gegner als Partner geachtet und alle Regeln konsequent und bewusst eingehalten werden. Deshalb werden an die Mitgliedschaft erhöhte Anforderungen gestellt, jeder „Neue“ muss ein Probejahr durchlaufen. Wer in der Gemeinschaft angekommen ist, merkt sofort: Hier herrscht eine besondere Atmosphäre. Neben dem taktischen Geschick, der notwendigen Konzentration und dem analytischen Denken wird besonders der Teamgeist gefördert. Das Wir steht im Vordergrund und nicht das Ich. Ein Schlüssel des Erfolgs sind auch die Spiel- und Trainingsmöglichkeiten. Das Kultur- und Jugendzentrum Oberhonnefeld bietet mit seinen Sälen die landesweit mit Abstand besten Rahmenbedingungen zur Ausübung des Skatsports.

Wer Interesse an der Faszination Skat hat, kann an einem „Schnupperabend“ teilnehmen. Der Verein hat an jedem Freitag ab 19 Uhr seine Trainingsabende im kleinen Saal. Hier besteht auch für die Anfänger die Gelegenheit, die Besonderheit des Spiels zu erlernen. Zu den vielen Erfolgen sind in der vergangenen Zeit zwei besonders erwähnenswerte hinzugekommen. Die DSKV-Mannschaft schaffte in einem rasanten Endspurt den Aufstieg in die Oberliga. Am abschließenden Spieltag gelang ihr in der Besetzung Marian Gellesch, Frank Klein, Reiner Runkel, Jürgen Goelitz, Gerd Schäfer und Martin Griebling noch der Sprung von Platz fünf auf Platz zwei. In Rotenburg an der Fulda wurde im Juli die 23. Skat-Champions-League ausgerichtet. Dies ist ein langjähriger Wettstreit zwischen den beiden Skatverbänden. Von jedem der beiden Verbände traten die jeweils besten Mannschaften der vergangenen Saison an. Das Feld der 48 Teilnehmer ergänzten die Nationalmannschaften aus Polen, Frankreich, der Niederlande, Spanien und Dänemark. Das Aushängeschild des Vereins, die erste Mannschaft, hatte sich als Dritter der Ersten ISPA-Bundesliga Süd-West einen der begehrten Qualifikationsplätze erspielt. In vielen Mannschaften waren amtierende beziehungsweise ehemalige deutsche-, Europa- und Weltmeister vertreten. Die Skatbuben in der Aufstellung Dietmar Bieletzki, Fritz Fritsch, Ricky Groß, Frank Klein und Marian Gellesch imponierten mit ihrer couragierten und disziplinierten Spielweise. Sie konnten jederzeit das sehr hohe Niveau mitgehen und wurden am Ende mit dem neunten Platz belohnt. Diese Platzierung ist auch deshalb so hoch zu bewerten, da die Skatbuben Honnefeld alle Nationalmannschaften hinter sich ließen. In der Einzelwertung mischten Ricky Groß (13.) und Marian Gellesch (17.) die Etablierten auf.

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Kommentare
Lisa Steiner:
Ich freue mich, dass es endlich eine Reinigung im Kaufland gibt. Und ich bin mit der Arbeit sehr zufrieden. Weiter so!
Adolf Oetz:
Die Stadthausgalerie wird in ihrer jetzigen Form keine Zukunft mehr haben. Das Problem liegt auf der einen Seite in der jetzigen Architektur, weiterhin in der generellen Entwicklung im Einzelhandel sowie in den Fehlern der Vergangenheit, z. B. wurde der Ankermieter C & A direkt in der besten Lage in der Stadthausgalerie plaziert und die kleinteiligeren Einzelhändler, von aussen nicht sichtbar, in der Einkaufspassage "versteckt". Wenn Sie heute mit Vermietungsmanagern von großen Unternehmen sprechen werden Sie feststellen das sich kein großes Unternehmen mehr dort ansiedeln würde. Der Vermieter hat dieses Objekt nach 10 Jahren aus seinen Büchern abgeschrieben und daher kein großes Interesse mehr nochmals Geld in die Hand zu nehmen um die Galerie neu zu gestalten. Es wird nur eine Möglichkeit auf Dauer geben und die muss heißen das Objekt entweder in zwei große Flächen zu teilen oder es vollständig umzunutzen. Den restlichen Mietern muss man helfen einen anderen Standort zu finden.
Peter Krueger:
Hoffen wir, das es sich nicht nur um ein Wahlkampf Thema handelt, das so schnell wieder vorüber ist, wie es beginnt.
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