St. Martinsandacht und Laternenfest
Ein Fest der Lichter und des Teilens
Neuwied. Die ev. Kindertagesstätte „Sonnenstraße“ feierte das traditionsreiche Martinsfest mit einer besinnlichen Andacht und einem stimmungsvollen Laternenlauf. Die Erzieherinnen nutzten die Gelegenheit, den Kindern in einer besonderen Andacht das Symbol von „Dunkelheit und Helligkeit“ im Leben näherzubringen. In der Andacht reflektierten die Erzieherinnen, wie Kinder im Alltag verschiedene Facetten von Dunkelheit – wie Streit, Hunger, menschliche Kälte und Traurigkeit – erleben können, aber auch die Helligkeit von Freundlichkeit, gemeinsamen Spielen und dem Teilen kennenlernen. „Daher ist es wichtig, dieses Fest immer wieder zu feiern und religionspädagogisch aufzuarbeiten,“ erklärte eine Erzieherin der Kita. Ein besonderer Moment der Andacht war das gemeinsame Singen der Liedstrophe: „Am Martinstag steckt jedermann, leuchtende Laternen an, vergiss den anderen nicht, drum brennt das kleine Licht.“ Dies sollte die Kinder daran erinnern, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein und das Licht der Freundlichkeit zu teilen.
Nach der Andacht versammelten sich die Kinder zum Laternenumzug, der sie durch das Gelände der Kindertagesstätte führte. Zum Abschluss entzündeten die Erzieher ein großes Martinsfeuer, das die leuchtenden Laternen wunderbar ergänzte und das Thema des Festes lebendig machte.
Der Höhepunkt des Festes war das gemeinsame Teilen der selbstgebackenen Martinsbrezeln, die die Kinder mit Freude und Stolz untereinander verteilten. So wurde der Gedanke des Teilens – ganz im Sinne von St. Martin – in die Tat umgesetzt und rundete die Feierlichkeiten ab.
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