Rosenmontagsbankett in Höhr-Grenzhausen
Ein Feuerwerk der Heiterkeit
Veranstaltung bot die noch einmal die Höhepunkte aus allen Sitzungen der Stadt
Höhr-Grenzhausen. Bestens gelaunte Karnevalisten in der Narhalla Till Eugenspiegel in Höhr-Grenzhausen, das waren ideale Voraussetzungen für das Rosenmontagsbankett des Komitees Fastnachtszug Höhr-Grenzhausen e.V. Das Programm startete mit Michael Specht und Andre Geilen, die mit Engelszunge und Teufelsblick den heiteren Auftakt machten. Lachen von Anfang an, so das Motto des Banketts, und das Beste vom Besten aus allen Sitzungen von Höhr-Grenzhausen. Thorsten Hartmann, 1. Vorsitzender des Komitees Fastnachtszug, begrüßte die bunt gekleideten Gäste und führte souverän durch das Programm.
Weltgeschehen beleuchtet
„Der Till darf sagen, was er will“, so die Devise von Rudolf Schwaderlapp. In perfekten Reimen nahm er das Weltgeschehen ins Visier. Der gekonnte Marschtanz des TSV Bärenland danach war fetzig und akrobatisch.
Danach zog das Kinderprinzenpaar Vinzenz I. und Laura I. mit sphärischen Klängen nebst seiner Begleitung in den Saal. Die beiden verstanden es, als Kinderprinzenpaar solche Reden zu halten, wie Jung und Alt es sich nur wünschen. Langanhaltender Applaus als Dank für die Session war ihr Lohn.
Mit kolossalen Klängen ließ das Ballett der Ranzengarde die Römer wieder lebendig werden. Sodann zog das Prinzenpaar Prinz Jörg I. und Prinzessin Sabine III. mit einem letzten Alaaf auf die Bühne. Die Tollitäten hatten die Zielgerade ihrer rund 70 absolvierten karnevalistischen Streckenpunkte erreicht, und so galt der Dank des Prinzenpaares seinem Bärengefolge, das immer für es da war. Nicht ohne Grund konnte das Prinzenpaar anschließend einen lang anhaltenden Applaus auf sich verzeichnen.
Die Möhnen Gräulich-Bläulich bezauberten anmutig mit ihrem Tanz das Publikum. Anschließend zeigte sich das Männerballett Rot-Weiß mit seinen lustigen 90er-Jahre-Outfits in tänzerischer Topform. Was wäre eine Karnevalssession ohne Auszeichnungen für hervorragende karnevalistische Leistungen? So wurden Sabine Blau und Patrick Bühler als neue Ritter von der Klevbux, der höchsten Auszeichnung im Höhr-Grenzhäuser Karneval, in den Kreis der Ordensträger aufgenommen. Eine beeindruckende Reise in die Welt des Rokoko bot danach das Ballett der KG Grau-Blau in wunderschönen Kostümen zu den Klängen von „Rock me, Amadeus“.
Nach einer Pause brachte die Rot-Weiße Band „2. Frühling“ das Publikum wieder mitreißend mit kölschen Klängen auf Trab. Einen nachhaltigen Angriff auf die Lachmuskeln startete danach Werner Normann mit seiner Hommage an das Karnevalsurgestein Otmar Metternich „En Geeskann her on Wasser droff“. Die Nicole Dancers der Möhnen Ewig Jung zeigten sodann tänzerisch perfekt ihr Können.
Anerkennung für Zugteilnehmer
Eine Ehrung erhielten alle Zugteilnehmer, so konnte jede Gruppe eine Urkunde mit ihrem Zugfoto entgegennehmen. Ebenfalls eine besondere Ehrung erhielt Gabi Sperber für ihren Fleiß im Komitee Fastnachtszug und konnte den Goldenen Laureatus-Orden – sichtlich gerührt – persönlich von Stefan Sahm-Rastal entgegennehmen.
Mit ihrem Sketch „Ein Ehepaar beim Arzt“ zeigte die Ranzengarde beeindruckend, dass sie den „Großen“ in nichts nachstehen.
Tränen waren angesagt, als die Grande Dame Marlene Jaschke (Bernd Opitz) der närrischen Bühne Adieu sagte. Marlene Jaschke, dargestellt von Bernd Opitz, war überregional auf vielen Bühnen zu sehen. Daher ließen sich Michael Kern und Michael Specht es sich nicht nehmen, ihn gebührend zu verabschieden. Das Publikum würdigte seinen langjährigen Einsatz bei der KG Grau-Blau mit einem nicht endenden Applaus.
Mit der KG Grau-Blau ging es weiter, artistisch zeigte die Boy Group als Geheimagenten, was Frauenherzen höherschlagen lässt. Das Rot-Weiße Ballett bildete mit seiner Interpretation von Indien in kunterbunten Saris den besonderen tänzerischen Schlusspunkt. Mit allen Aktiven des Banketts auf der Bühne wurde das närrische Publikum des kurzweiligen Events verabschiedet.
Gabi Sperber erhielt aus den Händen von Stefan Sahm-Rastal den Goldenen Laureatus-Orden.
Sabine Blau und Patrick-Bühler wurden zu neuen Rittern von der Klevbux ernannt.
