CCKK überzeugte mit abwechslungsreichem Programm in der Kaserne
Ein Feuerwerk der Spitzenklasse präsentiert
Koblenz. Seit Jahren ist der CCKK aus dem Koblenzer Karneval nicht mehr wegzudenken. Dies hat er mit seiner Sitzung in der Falckenstein-Kaserne unter Beweis gestellt. Pünktlich um 19 Uhr 51 startete man mit dem CCKK-Lied in den mit vielen Höhepunkten versehenen Sitzungsabend. Unter den Klängen des Fanfarenzuges Grün-Gelb Karthause marschierte der gesamte Elferrat, angeführt von der Showtanzgruppe auf die närrische Bühne. Dort übernahm Sitzungspräsident Michael Flöck vor ausverkauftem Haus das Mikrofon und führte mit Charme und Witz gekonnt durch den weiteren Abend.
Gleich zu Beginn begrüßte er „Kinderprinz Sascha und Kinderprinzessin Fiola“ mit Gefolge. Den bunten Rahmen des Kinderprinzenpaares nutzte Michael Flöck dann, um zwei Schecks von jeweils 500 Euro zu überreichen. Sie gingen an den „Förderkreis und Tumorhilfe des Bundeswehr-Zentralkrankenhauses“ sowie an den Verein „Lachen helfen“.
Den Reigen der Büttenredner, die alle aus den eigenen Reihen kommen, wurde durch den politischen Vortrag des Protokollers eröffnet. Hier brachte Hermann Hünerfeld wieder mit spitzer Feder das politische Geschehen in Reimform zum Besten. In seinem Protokoll warnte er vor der „braunen Gefahr“ und sprach über die Missstände bei der Bahn. Wie es sich für den CCKK gehört, darf im Protokoll von Hermann Hünerfeld die Bundeswehr nicht fehlen. So übte er Kritik an dem noch fehlenden Wehrmaterial, fand aber Lob für Verteidigungsminister Boris Pistorius.
Prinz und Confluentia durften natürlich nicht fehlen
Unter dem Motto „Es lebe der Sport“ präsentierte die Showtanzgruppe des Horchheimer Carnevals Verein das diesjährige Sessionsmotto. Anschließend marschierte das Prinzengefolge mit „Prinz Dirk der Vollblutgeck mit Liebe zum Eck“ und „Confluentia Jenni“ in die närrisch geschmückte Halle des Sanitätsdienstes in der Falckenstein-Kaserne, ein. Ernst Knopp, Geschäftsführer der AKK, nutzte den festlichen Rahmen zur Verleihung des Halsordens der AKK an Christina Tödtheide und CCKK-Zeugmeister Berthold Theus.
Mit dem Standortältesten Generalarzt Dr. Stefan Kowitz wagte der „Norddeutsche unter den Narren“ den Schritt in die karnevalistische Bütt und verkündete am Schluss „2024 ist meine letzte Session, ich gehe im September in Pension“. Anschließend nahmen die Military Harmonists mit einigen Liedern die Politik aufs Korn. Mit einem akrobatischen Tanz tanzte sich das Solomariechen Chiara Ronja Blech in die Herzen des Publikums.
In einer hervorragenden Rede machte Claudia Castor Ott als „Friseurin“ Werbung für ihren umfunktionierten Wellnesssalon. Erneute Stimmung brachte die Megabrass Band auf die Bühne. Unter dem Motto „wilde Wasserwelt - bei der Gruuße diese jedem gefällt“ tanzte die Showtanzgruppe der GKKG. Militärdekan Michael Kühn grüßte mit „Olaulujah“ die närrischen Gäste, bevor er zur Gitarre griff. Mit dem Lied „Wir sind die Tramps von der Pfalz“ nahm er auch die Kirche auf die Schippe. Mit den Layer Weinbergschneckschas war anschließend „alles Außerirdisch“. Kevin Baulig erzählte danach gestresst von seinen Abnehmaktionen, die sportlich nicht immer so verliefen, wie er es sich erhofft hatte.
Die Großen Funken der KG „Kapuzemänner“ aus Kesselheim präsentierten begeistert ihren Showtanz. Mit IT-Problemen setzte sich Kevin Flöck und Kenny Kissel von den Heimatfreunden Lay auseinander. Das, was der Computer „Kenny“ „jo goode wat es“ nicht konnte, er konnte sich trotz der Gesichtserkennung keine Gesichter merken.
Zum Schluss hieß es von der CCKK eigenen Showtanzgruppe auf zum „Après Ski“. Hervorragender Tanz mit akrobatischen Einlagen und beschwingte Melodien hielten die närrischen Gäste nicht mehr auf ihren Stühlen. Mit dem traditionellen Schängellied zum Finale und allen Akteuren auf der Bühne ging nach etwas mehr als vier Stunden eine schwungvolle Sitzung zu Ende. HH
Zwei Schecks von jeweils 500 Euro gingen an den „Förderkreis und Tumorhilfe des Bundeswehr-Zentralkrankenhauses“ sowie an den Verein „Lachen helfen“
