Interkommunale Zusammenarbeit ganz unbürokratisch
Ein Hoch auf die Nachbarschaftshilfe
Wachtberg. Eigentlich ging es um ganz andere Dinge auf der Konferenz des Rhein-Sieg-Kreises, aber manchmal muss man Prioritäten setzen. Und das auf ganz unbürokratische Art. Als Sabine Zilger, Gemeindeverwaltungsdirektorin in Alfter, Wachtbergs Beigeordneten Swen Christian um schnelle Hilfe bat, wurde nicht lange gefackelt.
Der Hintergrund: Aufgrund eines technischen Defekts war in einer Fahrzeug- und Gerätehalle des gemeindlichen Bauhofs in Alfter-Impekoven ein Radlader in Brand geraten. Durch Hitzeeinwirkung, Ruß und Brandrückstände sind deswegen sämtliche Fahrzeuge und Gerätschaften des Bauhofs, die in der Fahrzeughalle untergestellt waren, vorläufig nicht mehr einsatzfähig. Das stellt den gemeindlichen Bauhof vor große Herausforderungen.
Ein Anruf beim zuständigen Fachbereichsleiter in Berkum reichte aus, und die Sache kam ins Rollen. Wortwörtlich, denn gleich am nächsten Tag machte sich Jan Körfer vom Wachtberger Bauhof im Unimog mit Mäheinrichtung auf den Weg nach Alfter, um die Kollegen dort zu unterstützen.
Auch Meckenheim, Swisttal, Bornheim, Troisdorf, Königswinter, Bad Honnef und Hennef stellten Fahrzeuge und Gerätschaften zur Verfügung, um dem Bauhof in Alfter aus der Notlage zu helfen – ein Fall von unbürokratischer kommunaler Zusammenarbeit, der Schule machen sollte.
Pressemitteilung
Gemeinde Wachtberg
