Bendorfer Gewerkschafter und Urgestein wurde 80
Ein Leben lang viel für Bendorf getan
Bendorf. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat ihn bei ihrem letzten Besuch in Bendorf als „den letzten Jungsozialisten der Stadt“ bezeichnet:
Hans Hagen wurde am Freitag 80 Jahre alt. Er hat in seinem langen Leben viel für sein Bendorf getan und mehr noch für seine Arbeitnehmer im Betrieb. Die Liste seiner Ehrenämter ist lang: Ehrenamtlicher Arbeitsrichter, Stadtrat, Versichertenvertreter bei der AOK
und 19 Jahre lang Betriebsratsvorsitzender von Feld & Hahn.
Dieser Tage kann er auf eine 65jährige Mitgliedschaft in der IG Metall und eine 60jährige Mitgliedschaft in der SPD zurückschauen.
Er erhielt für sein Engagement die Ehrennadel des Landes. Der damalige Landrat Schwan würdigte ihn als Idealisten, der seine Kraft für Andere einsetzt.
Ein Hobby des Jubilars waren Fern- und Bildungsreisen, die ihn u.a. nach Indien, Kasachstan, Usbekistan, Sibirien und Südamerika führten, über die er später Reiseberichte dann auch in Zeitungen und der VHS publizierte. Als Autor befasst sich Hans Hagen heute zusammen mit der Gesellschaft Geschichte und Heimatkunde Bendorf (GGH) vor allem mit der Bendorfer Industrie- und Sozialgeschichte und hier insbesondere mit „seinem“ Betrieb Feld & Hahn.
