Riesenansturm auf die Festmeile der Laurentiuskirmes in Obermendig
Ein Programm der Extraklasse mit vielen Highlights
Mendig. Wieder einmal präsentierte die Kirmesgesellschaft Obermendig den seit vielen Jahren treuen Besuchern der legendären Laurentiuskirmes in der Zeit vom 11. bis 14. August ein Programm der Extraklasse! Die Schirmherrschaft für die Obermendiger Kirmes mit Kultstatur hatte Pfarrer Dr. Artur Schmitt von der Pfarrei St. Barbara Mendig übernommen.
Bereits am Freitagabend des 11. August strömten zahlreiche Gäste zur Festmeile, um den Auftritt der 2020 gegründeten und viel versprechenden fünfköpfigen Coverband „Strange Wars“ live mitzuerleben, die u.a. mit einem Mixed aus ihrem Debüt Album „Chestpain“ und verschiedenen Cover-Songs für einen tollen Abend sorgte. Als neues Bandmitglied bestand Max König, der den Job des Gitarristen Tom Ott übernommen hatte, sein Debüt in Perfektion. Das diesjährige Motto der fünf Musiker Florian, John, Martin, Max und Wolfgang lautete: „Embrace your strangeness“!
Nach der Eröffnung des Bierbrunnens am Samstag, dem 12.08. um 16.00 Uhr fand um 17.30 Uhr in der St .Genovefa-Kirche ein von Pfarrer Dr. Artur Schmitt zelebrierter Festgottesdienst zu Ehren des Heiligen Laurentius statt. Anschließend begab die Kirmesgesellschaft sich in Begleitung des „Musikverein Schützen Einig“ mit dem Kirmesbaum auf die Festmeile, um diesen dort nach alter Väter Sitte mit Hilfe von sogenannten „Schwalben“ aufzustellen. Sodann wurde die Kirmes offiziell mit dem Fassanstich durch Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel und den Schirmherrn Pfarrer Schmitt eröffnet. Das 15-Liter-Bierfass wurde zur großen Freude der Kirmesgesellschaft von Bestattungen Pfaffinger aus Mendig gespendet.
Gegen 21.00 Uhr sorgte als absolutes musikalisches Highlight der Kirmes die Coverrockband „SIDEWALK“ in einer völlig neuen Besetzung für eine Superstimmung auf der Kirmesmeile. Die Original-Gruppe „Sidewalk“, die im vergangenen Jahr zum achten- und letzten Mal bei der Obermendiger Kultkirmes auftrat, hatte die Partymeile während ihrer atemberaubenden Auftritte jedes Jahr zum Erbeben gebracht. Nach 24 Jahren und insgesamt 1600 Auftritten hatte die legendäre Coverrock-Band im Dezember 2022 ihr letztes Konzert in der Stadthalle Betzdorf gegeben. Auch das Nachfolge-Ensemble, bei dem es sich ausschließlich um Berufsmusiker handelt, wurde von hunderten Fans begeistert und lautstark gefeiert.
Am Sonntagmorgen des 14.08. fand sich der „harte Kern“ unter den Besuchern wieder zu einem ausgiebigen Frühschoppen am Bierbrunnen ein, während um 14.00 Uhr auf der Festmeile vom „Team St. Genovefa“ (ehemals: „Mitglieder des Pfarrgemeinderates St. Genovefa“) frischer Kaffee und leckerer Kuchen angeboten wurde.
Für einen musikalischen Leckerbissen sorgte dann um 15.00 Uhr die Schützenkapelle Mendig. Eine ganz besondere Überraschung wartete auf die Kinder gegen 16.30 Uhr, als sie von dem Schirmherrn und dem Vorstand der Kirmesgesellschaft am Kirmesplatz mit Freifahrtchips für das Kinderkarussell und den Autoscooter begrüßt wurden.
Die für ihren traditionellen Frühschoppen am Kirmes-Montag weit über die Region hinaus bekannte Laurentius Kirmes ließ auch in diesem Jahr wieder einmal von 10.30 Uhr an keine Wünsche offen. Moderiert wurde der äußerst beliebte Montagsfrühschoppen von Andreas und Torsten. In dem eigens für diesen Tag hergerichteten Saal des ehemaligen Gasthauses Bolz sorgten Melanie Junglas (die Stimme mit Herz), Entertainer Uli Lares, Feuerwehrmann Kresse, Handwerker Peters und der obligate „Überraschungsgast aus Kölle“ für Unterhaltung vom Feinsten. Nicht zuletzt lockten viele attraktive Preise, die im Rahmen einer großen Verlosung mit etwas Glück zu gewinnen waren. Um 14.00 Uhr gab es für die Besucher der Festmeile wieder leckeren Kuchen, der zusammen mit frisch gebrühtem Kaffee vom Team St. Genovefa und der krönende Abschluss des Tages war die After Work Party auf der Festmeile. FRE
Nach der Aufstellung des Kirmesbaums gönnten die Jungs von der Kirmesgesellschaft sich erst einmal ein frisch gezapftes Bier.
Wie immer wurde der Kirmesbaum nach alter Väter Sitte mithilfe von sogenannten Schwalben aufgestellt.
Der riesige Kirmesbaum ist schon von weither zu sehen
Dirk Mohr saß am Steuer des Güldner-Traktors und zog einen ebenfalls alten, von der Kirmesgesellschaft wieder aufgearbeiteten Leiterwagen, auf dem die Ehrengäste saßen.
