Allgemeine Berichte | 04.09.2025

FestspieLAPIDEA erfolgreich beendet

Ein Sommer voller Kunst und Begegnungen mitten in Mayen

Am Godalminghaus: Oberbürgermeister Dirk Meid und Intendant Alexander May mit dem Lapidea-Vorstand Rolf Schumacher, Johannes Netz und Udo Lohner sowie den Künstlern Guido Krämer, Thomas Müller und Werner Geilen.  Fotos: Lapidea Stiftung

Mayen. Mit einer festlichen Abschiedsgala gingen im August nicht nur die diesjährigen Burgfestspiele zu Ende, auch das Kunstprojekt FestspieLAPIDEA fand seinen vorläufigen Abschluss. Unter dem Motto MITEINANDER haben zunächst sechs Bildhauerinnen und Bildhauer über 2,5 Monate hinweg im öffentlichen Atelier am Godalminghaus - direkt unterhalb der Genovevaburg - ein gemeinsames Kunstwerk geschaffen. Aus einzelnen Blöcken von Basalt und Sandstein entstand eine beeindruckende Pyramide, die zugleich die Vielfalt und das Zusammenwirken der Künstler widerspiegelt. Die Bildhauer Maria Hill, Guido Krämer, Alexander May, Thomas Müller, Werner Geilen und Gerd Müller arbeiteten Seite an Seite und luden Besucherinnen und Besucher regelmäßig dazu ein, den Entstehungsprozess live mitzuerleben. Bildhauer Knut Hüneke, der auch den Plan für die Skulptur entwarf, war leider durch einen Unfall an der Mitarbeit verhindert. Er wird „seinen Stein“ im Frühjahr bearbeiten und damit das Kunstwerk vollenden.

„Die Burgfestspiele stehen für große Emotionen, für Begegnungen und für das gemeinsame Erleben. Mit FestspieLAPIDEA ist uns gelungen, diese Idee des MITEINANDERs auch durch die Bildhauerei sichtbar zu machen und diesem wunderbaren Beruf des Steinbildhauers eine öffentliche Bühne zu geben“, betonte Festspiel-Intendant Alexander May, der als gelernter Bildhauer zugleich Initiator des Projektes war. Und Rolf Schumacher, Vorsitzender des Stiftungsvorstands der LAPIDEA Stiftung, hob die Nachhaltigkeit hervor: „Diese Pyramide wird bleiben – als Symbol für Zusammenarbeit und Kreativität. Es ist ein Geschenk an die Stadt Mayen und ihre Bürger.“ Auch Oberbürgermeister Dirk Meid war begeistert von dem Kunstprojekt mitten in Mayen und er freut sich darüber, dass die Skulptur auch nach Ende der Festspielzeit als sichtbares Zeichen des Miteinanders ihren Platz im Herzen der Stadt finden wird, platziert auf einer Grünfläche am Habsburgring.

Die Aufstellung und Enthüllung der Skulptur ist gemeinsam mit dem Start der Burgfestspiele für Ende Mai 2026 geplant.

Die Bildhauer im offenen Atelier an der Genovevaburg (hinten v.l.) Thomas Müller, Guido Krämer und Werner Geilen sowie (vorne) Maria Hill und Alexander May.

Die Bildhauer im offenen Atelier an der Genovevaburg (hinten v.l.) Thomas Müller, Guido Krämer und Werner Geilen sowie (vorne) Maria Hill und Alexander May.

Am Godalminghaus: Oberbürgermeister Dirk Meid und Intendant Alexander May mit dem Lapidea-Vorstand Rolf Schumacher, Johannes Netz und Udo Lohner sowie den Künstlern Guido Krämer, Thomas Müller und Werner Geilen. Fotos: Lapidea Stiftung

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