Großer Besucherandrang bei Frühlingserwachen und auf den Flohmärkten in Sinzig
Ein Sonntag, gemacht für Schnäppchenjäger
Sinzig. Viel Betrieb in der Sinziger Innenstadt und ein Sonntag wie gemacht für Schnäppchenjäger: Das Frühlingserwachen als verkaufsoffener Sonntag und der gleichzeitig stattfindende Kirchplatzflohmarkt lockten die Besucher in die Sinziger Innenstadt. Hinzu kamen noch ein privater Flohmarkt in den Räumen des ehemaligen Cap-Marktes und der Elfenlandmarkt in den Räumen der alten Druckerei in der Mühlenbachstraße. Und es gab freundliches Wetter mit Sonne und tatsächlich einen Hauch von Frühling. Diese Kombination neben ein wenig musikalischer Unterhaltung und einer Hüpfburg und eines Zirkusses für die kleinen Besucher, die sich als Artisten präsentieren konnten, reichte für eine stark belebte Innenstadt. Am Morgen natürlich im Mittelpunkt, der große städtische Flohmarkt auf seinem angestammten Standort, den Platz zu Füssen der Pfarrkirche Sankt Peter stattfand. Und die Flohmarkt Schnäppchenjäger waren entsprechend früh auf den Beinen. Wohltuend: Professionelle Angebote waren beim Flohmarkt ausgeschlossen. Die Ware stammte von Dachböden und Kellern, die leer geräumt worden waren. Und so gab es viel Krimskrams im Angebot. Viele Altertümlichen für den Haushalt, Porzellan, Spiele in allen Varianten und in diesem Jahr besonders markant reichlich Second-Hand Klamotten nicht nur für Kinder. Gute alte mechanische Wecker und viele Bügeleisen wurden an einem Stand angeboten. Aufgearbeitete klassische Kaffeemaschinen und Barbiepuppen waren weiterer Blickfang. Und viele der Schnäppchenjäger arbeiteten sozusagen mit eingebautem Kompass. Die guten alten Legosteine oder auch alles von Playmobil wurden intensiv gesucht und gefunden.
Osterglocken schmückten die Stadt
Während die Schnäppchenjäger schon unterwegs waren, schmückten Aktivchef Andreas Schwerter und seine Helferschar noch die Innenstadt. Hunderte von Osterglocken und einige Strohballen wurden nicht nur auf dem Marktplatz verteilt. Ob es nun so gedacht war oder nicht: Viele Besucher schleiften den Frühlingsgruß in Form von Osterglocken als kleines lebendes Andenken mit nach Hause. Der Blumenschmuck hatte am Ende des Tages in der Innenstadt auf jeden Fall jede Menge Schwund.
Das Frühlingserwachen wird von „Aktiv für Sinzig“ übrigens nicht mehr als Fest mit viel Programm aufgelegt. „Im Fokus dieses Sonntags soll kein Stadtfest stehen, sondern viel mehr die Einladung der Geschäftsleute in ihre Geschäfte“, hatte Aktiv-Chef Andreas Schwerter bereits mehrfach betont. Im Klartext: Die Geschäftsleute selbst waren mit vielfältigen Aktionen gefordert. „Aktiv für Sinzig“ lieferte zwar die Rahmenbedingung etwa mit dem Blumenschmuck oder die Hüpfburg für die Pänz aber keine abgespeckte Variante der großen Stadtfete „Sprudelndes Sinzig“. Die Sinziger Geschäfte öffneten am Sonntag in der Zeit von 13 bis 18 Uhr. Mit zahlreichen Aktivitäten und Aktionen. Es waren nicht die großen Unterhaltungsknaller, sondern die lebendige Vielfalt hinter und vor jeder Ladentür, die das Frühlingserwachen in Sinzig zu einem Erfolg machten. Um 15 Uhr startete Stadtführer Bernd Linnarz vor der Tourist-Info mit einer Stadtführung. Die hat Tradition.
Großer Ansturm beim Elfenlandmarkt
Ein richtig anerkannter und gern genutzter Kernstandort ist mittlerweile die „Alte Druckerei“ des Krupp-Verlages in der Mühlenbachstraße. Dort hatte der Elfenlandmarkt in seiner Frühlingsvariante die Pforten geöffnet. Und bei Kunst und Kunsthandwerk und vielen Unikaten gab es auch dort einen großen Ansturm. Der Elfenlandmarkt ist mittlerweile in Sinzig auch so etwas wie eine Marke geworden. Für die Verpflegung beim Elfenlandmarkt mit Kaffee und Kuchen sorgte die Showtanzgruppe der Stadtsoldaten, während die Sinziger Möhnen auf der Bachovenstaße Waffeln kredenzten. Das Sinziger Frühlingserwachen in der sehr schönen Symbiose von Flohmärkten und verkaufsoffenen Sonntag konnten die Verantwortlichen auf jeden Fall als vollen Erfolg verbuchen.
Die Schnäppchenjäger waren unterwegs.
Für die Kinder gab es reichlich Spielangebote.
Viel Krimskrams war im Angebot.
