Allgemeine Berichte | 14.06.2017

„Familiendorf 2017“

Ein Tag voller Höhepunkte

Die Vertreter aus dem Schulwesen, Politik und Kommunen waren begeistert von dem Projekt.

Wershofen.„Gute Lebensbedingungen für Kinder, Jugendliche und Familien gerade im ländlichen Raum zu schaffen und auch für die Zukunft aufrecht zu erhalten, ist eine herausragende Leistung und Anforderung,“ stellte Kreisbeigeordneter Horst Gies bei der Vorstellung des Pilotprojektes „Familiendorf“ rund um die Grundschule in Wershofen fest. Zuvor konnte Schulleiter Manfred Hoffmann, die Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil, Bürgermeister Guido Nisius, Ortsbürgermeister Robert Zawada und den Initiator Jugendpfleger Jürgen Schwarzmann begrüßen. Guido Nisius erläuterte, dass das Familiendorf 2017 ein Pilotprojekt des Arbeitskreises „Zukunft 2020“. Der Arbeitskreis, in dem zahlreiche Institutionen aus den Bereichen der Kinder-, Jugend-, Familien- und Sozialarbeit zusammengeschlossen sind, hat sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zu günstigeren Lebensbedingungen für Kinder, Jugendliche und Familie zu leisten.

Verschiedene Beteiligungsformen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Beteiligungsformen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene entwickelt und umgesetzt. So zum Beispiel die Aktion „Lupi Lupe-Kinder nehmen ihr Dorf unter die Lupe“ sowie eine Jugend- und Familienbefragung. Im Vergangenen Jahr hat sich der Arbeitskreis intensiv mit dem Thema demografischer Wandel in der VG Adenau auseinandergesetzt. Hieraus endstand das Projekt „Familiendorf 2017“ das als Pilotprojekt sogar in die LEADER-Förderung aufgenommen, und jetzt in Wershofen umgesetzt wurde. Die Besucher erwartete auch ein Tag voller Höhepunkte. Das ging über die Eltern-Kind-Rallye, einem Kindermitmachkonzert, über „Tommy den Weltenbummler“ und „Wershofen aus einem anderen Blickwinkel“, wo die Kinder unter Anleitung eines Profifotografen Wershofen durch die Kamera aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten konnten, bis zur Puppenaustellung. Auch die Info-Meile war interessant, hier hatten die unterschiedlichen Träger und Beratungsstellen im Bereich Kinder, Jugend, und Familie ihre Zelte aufgebaut und jeder konnte sich Informieren. Bürgermeister Guido Nisius Gab erklärte, dass nach dem Start des Familiendorfes in Wershofen das Konzept 2018 auf das gesamte Gebiet der Lokalen Aktionsgruppe (LAG)Rhein-Eifel übertragen werden soll. Das bedeutet in mindestens einem Dorf der LAG, zu der neben der VG Adenau, auch die Verbandsgemeinden Bad Breisig, Brohltal, Vordereifel und die Stadt Mayen gehören. „Denn wir brauchen Akteure wie hier in Wershofen. Kinder, Jugendliche und Familien, die ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen, die mitgestalten, mitbewegen und sich hochengagiert einsetzen“, gab Horst Gies den Zuhören mit auf den Weg

. SES

Auch die Polizei war mit einem Info Stand vor Ort. Und die kleinen hatten Gelegenheit sich mal ins Polizeiauto zu setzen

Auch die Polizei war mit einem Info Stand vor Ort. Und die kleinen hatten Gelegenheit sich mal ins Polizeiauto zu setzen Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM

Zusammen mit den Landfrauen tanzten die Kinder.

Zusammen mit den Landfrauen tanzten die Kinder. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM

Die Vertreter aus dem Schulwesen, Politik und Kommunen waren begeistert von dem Projekt. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM

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