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Bad Breisiger Boule-Stadtmeisterschaft um den Bürgermeister-Wanderpokal

Ein Team des 1. Boule-Treffs Bad Breisig belegte sensationell den 1. Platz

08.07.2019 - 15:57

Bad Breisig. Der „1. Boule-Treff Bad Breisig e.V.“ hatte zum alljährlichen Turnier um den Bürgermeister-Wanderpokal in Form einer offenen Stadtmeisterschaft eingeladen. Eine Einschränkung gab es, denn das Turnier war wieder nur für Hobby- und nicht für Ligaspieler zugelassen. Der Pokal wurde im Jahr 2004 vom damaligen Bürgermeister Bernd Weidenbach gestiftet und zieht seitdem Boule-Freunde nach Bad Breisig, die hier immer wieder gern zu Gast sind. Dies ist auch dem gastgebenden Verein zu verdanken, der für seine Gastspieler wieder einmal mit Zelten und reichlich Tischen, Bänken und Stühlen vorgesorgt hatte. Mit Grillwürsten, Steaks, Frikadellen- Wurst- und Käsebrötchen, Salaten und vielen leckeren Kuchen hatte man auch an das leibliche Wohl der Gäste gedacht. Das Getränkeangebot war wie immer breit gefächert, verschiedene Biersorten, darunter auch alkoholfreie und diverse Erfrischungsgetränke - alles bestens gekühlt - standen bereit. Es ist immer wieder erstaunlich, was der Verein aus seinen bescheidenen Holzhüttchen alles hervorzaubert. Aber auch die herrliche Lage des „Boulodroms“ direkt vor den Römer-Thermen mit echten Naturbahnen lässt die Gäste immer wieder gerne in die Quellenstadt anreisen. Und so wundert es nicht, dass viele Turnierteilnehmer inzwischen echte Stammgäste sind. Los ging es morgens um 10 Uhr, nachdem der Beigeordnete Karl-Heinz Bernardy die insgesamt 80 Spieler im Namen der Stadt begrüßt hatte. „Die Stadt Bad Breisig ist froh“, erklärte Karl-Heinz Bernardy, „einen so aktiven Verein wie den 1. Boule-Treff Bad Breisig zu haben, der andere Sportler als Gäste nach Bad Breisig bringt. Ich wünsche den Spielern viel Spaß und Erfolg.“ Auch Frank Schruhl als 1. Vorsitzender des gastgebenden Breisiger Boule-Clubs und Petra Kretschmann (2. Vorsitzende) begrüßten die Spieler und gaben noch ein paar Details zum Turnier bekannt. Mit den 40 Mannschaften (und damit 10 mehr als im Vorjahr) à zwei Spielern, also 80 Teilnehmern war das Turnier übrigens voll ausgebucht. Der städtische Beigeordnete hatte dann die Ehre, die erste Boule-Kugel zu werfen und damit das Turnier offiziell zu eröffnen. Vor diesem Wurf wandte er sich an die versammelten Boulespieler und erklärte scherzhaft, etwas aus der Übung zu sein. Vor genau 53 Jahren habe er das letzte Mal in St. Tropez Boule gespielt. Das klingt nach einem Super-Luxus-Urlaub. Nein erklärte er später, damals sei er mit einem Freund zusammen durch Frankreich getrampt. Und geschlafen habe man nicht in Luxushotels an der Côte D’Azur, sondern ein simples Zelt im Reisegepäck bildete die nächtliche Ruhestätte. Anschließend wurden den 40 Mannschaften die Gegner für ihr erstes von fünf Spielen zugeordnet und schon rollten die Boulekugeln auf den Bahnen im Thermen-Gelände. Es geht darum, die eigene Metallkugel möglichst nahe am bunten „Schweinchen“ genannten,

mindestens sechs Meter entfernten Kügelchen zu platzieren. Gegnerische Boulekugeln dürfen weggeschossen werden. Für die Spieler selbst ist der Verlauf des gesamten Turniers ohnehin spannend. In diesem Jahr aber kam bei den Mitgliedern des 1. Boule-Treffs nach drei Spielrunden ganz besondere Spannung auf, weil sich eines der sechs Teams des Bad Breisiger Clubs langsam Spiel um Spiel ganz nach oben in der Computerliste bewegt hatte. Kann es denn wirklich

sein, dass endlich einmal ein einheimisches Team als Sieger aus dem Turnier hervorgeht? Niemand der Anwesenden konnte sagen, ob das in der 15-jährigen Geschichte des Bürgermeisterpokals überhaupt schon einmal der Fall gewesen war. Das große Mitfiebern, Bangen und Hoffen der heimischen Bouler wurde schließlich belohnt. Ihre beiden Vereinskameraden Elmar Berzem und Uli Reck erkämpften sich tatsächlich den ersten Platz (65:24 Punkte). Auch das Team Gabi und Franz Glöckner (VFR Karthause) hatte zwar alle fünf Spiele gewonnen, aber mit 65:30 Punkten am Ende gerade einmal eine Differenz von sechs Punkten und damit den 2. Platz. Wieder in den vorderen Rängen zu finden war das italienische Team Franco Attianese/Antonio Montuori auf Platz 3 (mit vier gewonnen Spielen und 63:28 Punkten). Mit dem Erscheinen ihrer Majestät, Brunnenkönigin Elena I., kündigte sich die bevorstehende Siegerehrung an. Gemeinsam mit den beiden Vorsitzenden des 1. Boule-Treffs Bad Breisig übergab sie die Preise an die glücklich strahlenden Turniersieger, in diesem Jahr dem heißen Sommerwetter entsprechend auf Getränke ausgerichtet, von erfrischenden Sixpacks bis zu edlen Tropfen. Natürlich wurde den beiden Turniersiegern von der Brunnenkönigin auch der Bürgermeisterpokal überreicht, der nun mit Fug und Recht ein Jahr lang im Bad Breisiger Vereinsheim sein Zuhause findet - bis zum nächsten Jahr! Wer sich das nächste große Turnier des Bad Breisiger Boule-Clubs vormerken will: Das Herbst-Turnier steht für den 21. September 2019 auf dem Vereins-Kalender.

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Kommentare
Stulle:
Da wohnt dich weit und breit keiner Ich respektiere die Arbeit der Polizei aber bei den locker mehr wie 300 Leuten die da waren gab es 20 die Radau machen. Und seien wir mal ehrlich gibt es keine wichtigeren Aufgaben für die Polizei? Vor Ort lief alles ganz gesittet und entspannt ab
Ihr Name 2:
Welche Ruhestörungsmeldungen hätten die Anwohner da bitte mitbekommen sollen... Der Platz wurde extra gewählt, da er MITTEN im Industriegebiet von Mülheim Kärlich liegt und dort niemand gestört wird. Ausserdem wird hier wieder viel zu viel Hetzerei gegen die vermeintliche, ach so asoziale Tuninggemeinde betrieben. Die vorherigen Treffen, die jedes Wochenende statt gefunden haben und bei denen ebenso Polizeiliche Streifen anwesend waren (jedoch wurde nichts gesagt weil alles i.O. und im Rahmen war), werden hier total ausser Acht gelassen. Ich bitte um eine objektivere Haltung gegenüber solcher Fälle. Das einzige was die Leute dort leider wirklich nicht hinbekommen, ist die Müllentsorgung und das ist wirklich schade....
Ihr Name:
Pfff absolut dumm.... Und wie hier wieder über die Leute abgelästert wird. Ihr habt se doch echt nicht mehr ale
Wally Karl:
Ich begrüße Nachhaltigkeit an Schulen besonders dann, wenn sie sich mit der dauerhaften Konservierung von erlerntem Wissen beschäftigt. Bei den Berufseinsteigern der letzten Jahre war dies nicht mal mehr Durchschnitt. Eine Bildungspolitik die ständig für die Ausbildung in Handwerk und kaufm. Berufen wirbt, kann nicht ein Übermaß an Unterrichtseinheiten für Recycling, Mulltrennung und Energieeinsparung vertrödeln.

Parkgebühr mit Geldkarte zahlen

Wally Karl:
Gott sei Dank ist dieser Wahnsinn vorbei, Kleinstbeträge per Karte zu bezahlen.
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