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Freiheiter pflanzten als Zeichen der Hoffnung eine Linde und sagen alle Veranstaltungen der Ahrweiler Freiheitswochen ab

Ein Zeichen der Hoffnung gepflanzt

Veranstaltungen werden nach Möglichkeit nachgeholt

14.03.2020 - 15:14

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am Freitag wurde eine in diesem Jahr vom Förderverein Ahrweiler Freiheitswochen e.V. selbst gestiftete „Winterlinde“ in der Reihe mit den in den vergangenen Jahren gepflanzten Bäume im Außenbereich der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ als Zeichen der Hoffnung in die Erde verbracht.

Horst Gies, Vorsitzender des Förderverein Ahrweiler Freiheitswochen e. V., griff zusammen mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler und der diesjährigen Schirmherrin Alexandra Tschidda symbolisch zur Schaufel.

Gies erläuterte im Anschluss an die Pflanzung m Rahmen einer Pressekonferenz, dass sich der Förderverein vor dem Hintergrund der aktuellen Risikobewertung der zuständigen Stellen in Bund und im Lande und der Erkrankung des Freiheiter Preisträgers, Prof. Klaus Staeck, in Abstimmung mit seinen Partnern entschlossen hat, alle geplanten Aktivitäten der diesjährigen Freiheiter-Wochen im Rahmen bis auf weiteres abzusagen und soweit möglich, auf später zu verschieben und er sagte, dass diese Baumpflanzung ein symbolträchtiger Akt sei, weil es den Willen und die Hoffnung der Ahrweiler Freiheiter symbolisiere, die nun ausgefallenen Veranstaltungen zum Thema Kunst und Freiheit auf jeden Fall nachzuholen. Im Anschluss gaben Landrat Dr. Jürgen Pföhler, die Leiterin der Dokumentationsstätte, Heike Hollunder und die Schirmherrin der diesjährigen Freiheiter Wochen, Alexandra Tschidda, Erklärungen aus Ihrer Sicht und für ihren jeweiligen Verantwortungsbereich ab.


Abgesagte Veranstaltungen


Es handelt sich dabei um folgende Veranstaltungen:

- „Klavier Recital“ in der Villa Sibilla am 21. März

- „Kunstvortrag“ in der Galerie Bassi am 22. März

- „Kindermusical“ im ev. Gemeindehaus am 22. März

- „Vortrag Prof. Hennig“ am 23. März

- „Vortrag Pater Philipp“ in der Abtei Maria Laach

- Vortrag „Beethoven und der Wein“ im AhrWeinForum am 26. März

- „Project 250 piano- pieces“ im Augustinum am 27. März

- Konzert „Cantata Per Pace“ in der Martin-Luther-Kirche am 28. März

- Konzert „Freiheit und Musizieren“ in der ehem. Synagoge Niederzissen am 29. März

- Ausstellung „Resonanzen“ der Are Gilde in der ehem. Synagoge Ahrweiler am 5. April

Darüber hinaus haben auch die Partner folgende Veranstaltungen abgesagt:

- Gesellschaft für Sicherheitspolitik Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler Veranstaltung im Rathaussaal am 24. März

- „Sonderführungen“ an den Wochenenden in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker.

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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