Allgemeine Berichte | 03.06.2019

SPD-Landesvorsitzender zum Rücktritt von Andrea Nahles

Ein Zeichen der Stärke

Mainz. Anlässlich der Ankündigung von Andrea Nahles, vom Partei- und Fraktionsvorsitz der SPD zurückzutreten, erklärt der rheinland-pfälzische SPD-Landesvorsitzende Roger Lewentz:

„Ich möchte Andrea Nahles herzlich für ihre Arbeit in den zurückliegenden Jahren danken. Insbesondere als Bundesministerin für Arbeit und Soziales hat sie einen hervorragenden Job gemacht und gute sozialdemokratische Politik durchgesetzt, die vielen Millionen Menschen in diesem Land zugutekommt. Mit Andrea Nahles war stets auch als Bundesvorsitzende eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich. Auch dafür gilt ihr mein persönlicher Dank!

Andrea Nahles genießt für ihren Rückzug von den Spitzenämtern in Partei und Fraktion meinen vollen Respekt. Anderen den Vortritt zu lassen, wenn man keinen Rückhalt mehr spürt, ist ein Zeichen von Stärke. Andrea Nahles hat sich immer mit Leidenschaft und Herzblut für das Wohl der SPD eingesetzt, wenngleich zuletzt leider ohne die notwendige Fortune. Wie Teile der Bundespartei in den zurückliegenden Tagen mit ihr umgegangen sind, beschämt mich und ist aus meiner Sicht zutiefst unsozialdemokratisch. Tatsächlich hätte ich mir für die Phase eines Übergangs ein geordneteres Verfahren gewünscht. Andrea Nahles wird immer ein Teil der SPD Rheinland-Pfalz bleiben. Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit ihr.“

Pressemitteilung SPD Rheinland-Pfalz

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Kommentare
04.06.201917:28 Uhr
juergen mueller

Nahles erhält bei Rückzug aus Bundestag "14 Monate lang ÜBERGANGSGELD monatlich von derzeit 9.780 Euro - ab 01.Juli 2019 10.083 Euro" ...18 Jahre Bundestag/4 Jahre Bundesministerin = ALTERSVERSORGUNG monatlich = 4537 Euro ... dazu kommt ein RUHEGEHALT aus 4 Jahren Ministerin von nochmal monatlich ca. 4500 Euro !!!
Auch wenn die beiden zuletzt genannten Beträge wegen teilweiser Anrechnung nicht einfach zusammenzuzählen sind,wird Frau Nahles ihr kalkulierter Abgang 14 Monate lang sehr versüsst werden ... und anschließend nach Wegfall des Übergangsgeldes ebenso.
Da kann man doch auch mal STÄRKE zeigen, oder?

03.06.201913:56 Uhr
juergen mueller

Nein - keine Stärke,kein Respekt,sondern ein wohldurchdachter Rückzug eines Machtmenschen vor dem Sturz u.das Zugeständnis an eine Partei,die sich im verdienten freien Fall befindet.Diese vermeintlich tiefe Betroffenheit ist scheinheilig,heuchlerisch - sinnbildnerisch für das Schlangenbad Politik.Diese Betroffenheit spiegelt sich z.b.nicht in dem grinsenden Herrn Pilger wieder.Was muss geschehen,dass diese einbetonierte falsche Gesichtsmimik, der Situation angemessen,verschwindet?Wo waren sie denn alle in der Zeit der offensichtlichen,unmenschlichen u.charakterlosen Demontage (die manch einer mitinszeniert hat)) von Nahles?Diese nachträgliche Lobhudelei ist einfach nur widerlich,das Gesicht einer Clique,kommunal-,landes- u.bundesweit,deren Glaubhaftigkeit unzweifelhaft mit ihrer Gesichtsmimik baden geht,mit Recht.Das,was jetzt mit Nahles geschah,haben vor ihr bereits viele erleben müssen.Sogar Juso Klein-Kühnert reiht sich schon in die Phalanx der Gesichtslosen ein.Gut u.früh gelernt.

03.06.201912:38 Uhr
Uwe Klasen

Zitat: „… sozialdemokratische Politik durchgesetzt, die vielen Millionen Menschen in diesem Land zugutekommt …“ ---- Was hat die SPD denn mitgetragen? Zu hohe Steuern und Sozialabgaben sowie Energiekosten, bis hin zur gescheiterten Mietpreisbremse (es wurde vorab mehrfach auf deren Unwirksamkeit hingewiesen!). Das ganze bei immer schlechteren Schulen und einer elenden Infrastruktur bis hin zu einer zunehmend beklagenswerten Gesundheitsversorgung! Die Bürger wissen das längst, darum wohl auch die „guten“ Wahlergebnisse der SPD?!

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