Allgemeine Berichte | 23.03.2016

Scheidender Dekanatsrat zieht positive Bilanz

Ein Zeichen gesetzt

Arbeitskreise unter anderem zu Hospiz, Ökumene und Familie

Der Dekanatsrat um Vorsitzende Annegret Hennig (vorne, 3. von links) blickte auf der Abschlusssitzung auf vier abwechslungsreiche Jahre zurück.privat

Neuwied. Das wichtigste Laiengremium des katholischen Dekanats Rhein-Wied hat nach vierjähriger Legislaturperiode im Rahmen eines festlichen Abends seine Arbeit beendet. Im Mai soll das neue Gremium gebildet werden. Der mit 24 Personen besetzte Dekanatsrat zieht durchweg eine positive Bilanz. „Wir haben uns gut eingemischt in kirchliche und politische Themen und können auf eine stolze Bilanz zurückschauen“, resümiert die Vorsitzende des Dekanatsrates Annegret Hennig. In den Arbeitskreisen zu Hospiz, Ökumene, Gerechtigkeit und Sonntagsschutz, Jugend/Kinder und Familien, sowie „Den Glauben neu entdecken“ haben die Mitglieder des Rates gearbeitet und Erfolge erzielt. Der Dekanatsrat ist Mitbegründer der „Allianz für den Sonntag“ Neuwieds. Er hat eine umfassende Anregung zum ökumenischen Zusammenleben verabschiedet. Dauerthema war die Bistumssynode und ihre Neuerungen für die Gemeinden. Um mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch zu kommen, hat der Laienrat in ortsbekannten Gaststätten, Weinstuben und sogar in eine Eisdiele mit seinem Synodenstammtisch öffentlich getagt. „Wir sind sehr stolz darauf gewesen, die Synode des Bistums mit unseren Stammtischen vor Ort zu begleiten“, so Hennig, „Kirche muss zu den Menschen gehen, wir haben damit schon ein Zeichen gesetzt.“ Ein besonderes Highlight in den vier Jahren war die Veranstaltung „Sterben in Würde“ im Rahmen der Abstimmung des Bundestages zur Sterbehilfe im Juni 2015, der gemeinsam mit dem Katholikenrat auf die Beine gestellt wurde. Mit Experten/innen wurde kontrovers über die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens und die notwendige flächendeckende Palliativversorgung diskutiert. „Wir haben die Themen umgesetzt, die den Ratsmitgliedern unter den Nägeln brennen. Diese Arbeitsweise hat alle bereichert“, freut sich die Dekanatsreferentin Margit Ebbecke, die als Mitglied der Dekanatsleitung geborenes Mitglied des Gremiums ist. Viele möchten bei der Neukonstituierung des Dekanatsrates wieder mit dabei sein. Die Mitglieder des Dekanatsrates führen den Erfolg auch auf den wertschätzenden Umgang im Rat untereinander zurück. „Am besten haben mir die vielen interessanten Leute und der tolle Austausch gefallen“, stellt Helmut Kröll für sich fest. „Bei uns gab es keine Dauerredner, hier kam jeder zu Wort.“ Im kommenden Mai steht die Konstituierung des neuen Dekanatsrates an. Aus jeder Pfarreiengemeinschaft des Dekanates werden zwei Delegierte in den Dekanatsrat entsendet. Als übergeordnetes Laiengremium übernimmt er pfarrübergreifende Aufgaben, insbesondere den Katholiken/innen eine Stimme in kirchlichen und politischen Fragen zu verleihen.

Der Dekanatsrat um Vorsitzende Annegret Hennig (vorne, 3. von links) blickte auf der Abschlusssitzung auf vier abwechslungsreiche Jahre zurück.Foto: privat

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