Start der Sitzungen 2023 des Elferrat Rot-Weiss
Ein närrisches Feuerwerk gezaubert
Herrliches Programm über fünf kurzweilige Stunden präsentiert
Höhr-Grenzhausen.Zum Start in die Sitzungen der neuen Session haben die Aktiven des Elferrates Rot-Weiss im Beisein des aus ihren Reihen stammenden Prinzenpaares Patrick (Bühler) und Isabel (Gil Mendez) das Motto „Im Zauber der Musik“ nicht nur umgesetzt, sondern mit tollen und sehenswerten Reden, Tänzen und Sketchen garniert.
Einem Musical glich bereits die Eröffnung durch Stephanie Glodowske, Linda Confuorti und Dustin Grieß, die zu der Melodie aus „Die Schöne und das Biest“ live ‚Sei unser Gast‘ ausgezeichnet performten. Nach dem Einmarsch und der Begrüßung durch Präsident Michael Specht hielt der Till (alias Rudolf Schwaderlapp) den Narren gekonnt den Spiegel politischer und gesellschaftlicher Themen vor. Das Rot-Weiss-Ballett startete anschließend einen temporeichen und exakt ausgeführten Matschtanz, einstudiert von Kathrin Kalter. Einen optischen und musikalischen Höhepunkt lieferte dann das Prinzenpaar samt Gefolge mit Live-Musik und Gesang und erfreute sich danach einer kleinen Überraschung seiner Freunde (Michael und Jasna Specht, Roman und Andrea Birnbach, Oliver und Sandra Jacquemin). Als Duo Platt und Popo begeisterte Lutz Haushahn (Gitarre, Gesang) mit Partner Norbert Schaaf mit feiner Musik und Wortwitz, dem sich der gekonnte und sarkastische Vortrag von Dieter Grieß anschloss; er zeigte dem Publikum auf, welch bösartige Absichten der Schlagersänger Heino in seinen Texten verrät. Die Stunksitzung aus der Feder von Markus Fischer mit Partner Oliver Eberz (Gesang) und der Band um Alex Sauerländer war herrlich skurriles und feinsinniges Musiktheater für Auge und Ohr und erntete großen Applaus. Roman Birnbach ist in der Midlife Krise und beschrieb in seinem Klasse-Vortrag seinen Mühen mit den kleinen Katastrophen in seinem Alltag, bevor das Rot-Weiss-Ballett mit seiner Zwischenshow zum Thema ‚Höhr weed jeck‘ (einstudiert von Alexandra Michalsky und Jasmina Henn) zu kölschen Karnevalsklassikern die erste Halbzeit beendete. Doch bevor es in die Pause ging, hatten die Verantwortlichen des Elferrates um Roman Birnbach noch eine Überraschung in petto: für 2x11 Jahre Sitzungspräsidentschaft wurde Michael ‚Speedy‘ Specht die RKK-Verdienstmedaille Silber am Bande verliehen und das Rot-Weiss-Ballett samt vieler Ehemaligen tanzte für Speedy einen eigens einstudierten Flashmob.
Die zweite Sitzungshälfte eröffneten Zingenöhl and friends mit einer Karaoke-Runde, in der der ganze Saal zum Mitsingen und Mittanzen animiert wurde. Andi Birnbach traf mit ihrer Einzelrede ‚Ich bin ich‘ bei den Zuschauern in Schwarze, indem sie die Schwierigkeiten einer Frau um die 50 und die damit verbundenen Änderungen im Leben (‚Essen ist der Sex des Alters‘) vortrug, was mit viel Applaus belohnt wurde. Als moderne Familie spielten Daniel Roos, Stephie Glodowske mit den Brüdern Sascha und Dominik Deinert als Kinder die Szenen eines ganz normalen Arbeitstages zwischen Homeoffice, Kinderbetreuung und Mann im Haushalt gekonnt auf der rot-weissen Bühne. Der Nachwuchs im Bereich Büttenrede war nun von Felix Birnbach als Mitglied der Büttenprüf-Kommission auszubilden, indem er einen Prüfling (alias Oliver Eberz) in die Bütt schickte; leider erwies sich der Bewerber als ungeeignet, da er seinen Text kaum vernünftig konnte und dann noch einen bizarren Streit mit der Sitzungsband begann, da er mit Tusch’s und Einspielern unzufrieden war. Der Prüfling musste am Ende von den Requisiteuren samt Bütt von der Bühne gefahren werden – ein chaotischer Spaß. Unter dem Motto Love Island fegte dann das Männerballett zu wechselnder Musik über die Bühne und konnte damit vollends überzeugen. Mit der herausragenden Gastrednerin Carmen Neuls konnte der Elferrat Rot-Weiss seinen Zuschauern eine Rede der Spitzenklasse bieten, in der ein Klamauk des anderen jagte.
Zum Abschluss der Sitzung entführte das Rot-Weiss-Ballett die Gäste nach Asien und in die Welt von Mulan (Musik basierend auf dem Walt-Disney-Film aus 1998); mit sehenswerten Bildern und Kostümen sowie rasanten tänzerischen Kombinationen schufen die Tänzerinnen und Tänzer eine wunderbare Darbietung, die das Publikum mit standing ovations honorierte – eine außergewöhnlich schöne Show.
Michael Specht leitete dann mit dankenden Worten an Aktive, Helfer und Zuschauer das Ende einer sehr gelungenen ersten Sitzung ein, die mit den Songs „Rot-Weiss feiert Karneval“ und „Rot-Weisse Sterne steh’n“ durch Dustin Grieß und die Aktiven auf der Bühne musikalisch abgeschlossen wurde.
Mit über fünf Stunden besten Karnevals hat der Elferrat Rot-Weiss mit seinen Aktiven eine grandiose Show geboten, die mit den weiteren Sitzungen am 4. und 11. Februar sicher fortgeführt werden wird.
Alle weiteren Informationen zum Elferrat Rot-Weiss findet man unter www.elferrat-rot-weiss.de und auf der Präsenz bei Facebook und Instagram.
Der Till (alias Rudolf Schwaderlapp) hielt den Narren gekonnt den Spiegel politischer und gesellschaftlicher Themen vor.
Das Rot-Weiss-Ballett startete mit einem temporeichen und exakt ausgeführten Matschtanz.
