Ein neuer Kommandeur für das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr
Mayen. Am Freitag, den 27.Februar 2026 wurde das Kommando am Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw) übergeben.
Der scheidende Kommandeur des ZOpKomBw
Seit Juli 2021 war Oberst Dr. Ferdi Akaltin der Kommandeur des ZOpKomBw in Mayen. Innerhalb seiner fast fünfjährigen Amtszeit führte Oberst Dr. Akaltin zahlreiche Vorhaben im ZOpKomBw mit Erfolg durch. Dadurch hat er im Wesentlichen dazu beigetragen, die Einsatzbereitschaft seiner Truppe zu erhöhen. Vor allem die Rückfokussierung auf Landes- und Bündnisverteidigung fand unter seiner Führung statt. „(…) Ich bekenne ganz offen, dass ich mit zwei weinenden Augen gehe, denn die Führung des Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr, die Arbeit mit diesen großartigen Frauen und Männern, war die Ehre meines Lebens.“, betont Oberst Dr. Akaltin in seiner Abschiedsrede an alle Angehörigen des ZOpKomBw.
Nach seiner Zeit in Mayen tritt er nun eine neue Verwendung im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) an. Das ZOpKomBw wünscht Oberst Dr. Akaltin alles Gute für seine weitere militärische Laufbahn, sowie auch privat.
Feierlicher Übergabeappell
Während eines feierlichen Übergabeappells übertrug Generalmajor Lutz Kuhn, Kommandeur Einsatzkräfte, die Führung des Zentrum von Oberst Dr. Akaltin auf Oberst Thomas Böttger. In seiner Rede sprach Generalmajor Kuhn von der Wichtigkeit des ZOpKomBw für die Bundeswehr und lobte die Bereitschaft der Soldatinnen und Soldaten, sich den aktuellen WWW.BUNDESWEHR.DE CYBER Herausforderungen zu stellen. „Kameraden, Sie beherrschen die militärische Kunst mit Informationen zu wirken, (…) den Gegner dadurch zu beeinflussen und letzten Endes seinen Kampfeswillen entscheidend zu untergraben.“, betont er.
Zudem hieß er auch Oberst Böttger am ZOpKomBw willkommen und fand würdige Abschiedsworte für Oberst Dr. Akaltin.
Partnerschaft zwischen der Stadt Mayen und dem ZOpKomBw
Auch der Oberbürgermeister der Stadt Mayen, Dirk Meid, war am Freitag beim Übergabeappell vor Ort. „Die Sicherheit unseres Landes beginnt nicht erst an den Grenzen – sie beginnt auch in den Städten und Gemeinden. Gerade deshalb ist die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Kommunen heute wichtiger denn je.“, sagt er in seiner Rede. Oberbürgermeister Meid begrüßt den neuen Kommandeur des Zentrum herzlich und betonte noch einmal die vertrauensvolle Verbindung zwischen der Stadt Mayen und dem ZOpKomBw. Laut ihm sei sie über Generationen von gegenseitigem Respekt und echter Verbundenheit geprägt.
Der neue Kommandeur an der Spitze des ZOpKomBw
Mit Oberst Böttger begrüßen wir einen erfahrenen Generalstabsoffizier am ZOpKomBw. In seinen 38 Dienstjahren hat er Verwendungen auf vielen Führungsebenen und im Ausland durchlaufen. So war er zuletzt in der vorgesetzten Dienststelle, dem Kommando Cyber- und Informationsraum (CIR) in Bonn eingesetzt, hat aber auch schon Erfahrungen in den Bereichen der Elektronischen Kampfführung, sowie der strategischen Aufklärung gesammelt. Er war viermal in einem Auslandseinsatz. Oberst Böttger übernimmt seine neue Aufgabe mit dem Ziel, die Aufgaben und das Personal des Zentrum weiter auf Kriegstüchtigkeit auszurichten und es für den Kernauftrag „Wirkung im Informationsumfeld“ weiter zu stärken. „Genauso wichtig aber ist mir die gemeinsame innere Stärke“, stellt er heraus. Er gehe die große Verantwortung mit Respekt und Dankbarkeit an.
Pressemitteilung aus dem Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw)
Mit dem symbolischen Handschlag besiegelt Generalmajor Kuhn (mi) die Übergabe des Kommandos für das ZOpKomBw von Oberst Dr. Akaltin (li) auf Oberst Böttger (re). Foto: Bundeswehr / Maximilian Maiwald
