Teilerneuerung und Restaurierung der Stützmauer an der Wallfahrtskapelle St. Jost
Ein umfangreiches Projekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden
Langenfeld. Im Frühjahr 2017 begannen die Arbeiten an der langen Natursteinstützmauer neben der Wallfahrtskapelle St. Jost. Ein ehrgeiziges Ziel für den Förderverein Wallfahrtskapelle St. Jost. Die Bruchsteinmauer zur Nitz zeigte deutliche Schäden durch Risse und Wölbungen.
Da diese Mauer die Standsicherheit der Wallfahrtskapelle gewährleistet, lag es für die Mitglieder des Fördervereins Wallfahrtskapelle St. Jost auf der Hand, eine Generalsanierung in die Wege zu leiten. Leichter gesagt, als getan, da die Örtlichkeit zwischen Kapelle und Nitzbach beengt ist und nur bedingt Gerätschaften zum Einsatz gebracht werden konnten.
Arnold Schomisch und Ewald Becker nahmen das Heft des Handelns in die Hand und stellten sich der Aufgabe, unterstützt von weiteren freiwilligen Helfern.
In zwei Bauabschnitten war die Sanierung zunächst vorgesehen, nämlich die Erneuerung des vorderen, an die Brücke angrenzenden Teils und der Ausbesserung der übrigen Stützmauer.
Dass letztlich drei Bauabschnitte gebildet werden mussten, ergab sich erst im Laufe der Bauarbeiten. Der obere Teil der Mauer war derart marode, dass er abgetragen und mit Bruchsteinen komplett neu aufgemauert werden musste.
So zog sich die gesamte Sanierung über einen Zeitraum von rund drei Jahren hin. Sie verursachte einen Arbeitsaufwand von annähernd 800 Stunden und einen finanziellen Aufwand von rund 16.000 Euro.
Durch eine Zuwendung des Bistums Trier von 8.400 Euro und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH von 4.900 Euro stand die Finanzierung auf soliden Füßen.
Durch das Auftragen und den Einbau von Mutterboden und das Einsäen einer Bienenwiese wurde die Maßnahme nun abgeschlossen.
Die Initiatoren vom Förderverein Wallfahrtskapelle St. Jost freuten sich über das gelungene Werk, auch darauf, dass sie sich nun samstags wieder anderen Dingen widmen können.
Ein aufrichtiges Dankeschön gilt allen, die an diesem Werk beteiligt waren, sei es durch den Einsatz ihrer Arbeit, durch die Überlassungen von Maschinen und Geräten oder durch Materialspenden. Nur gemeinsam und durch die Hilfe vieler Mitstreiter lässt sich ein Projekt dieses Umfanges verwirklichen.
Die Stabilisierung der Stützmauer dient der Standortsicherung der Wallfahrtskapelle St. Jost und trägt daher dazu bei, ein Stück Heimat zu bewahren.
