Allgemeine Berichte | 29.09.2017, 14:29 Uhr

Dringend Hilfe in Form von Futterspenden und mehr benötigt

Ein volles Katzenzimmer

Viele hungrige Mäuler wachten hier jeden Tag auf ihr Futter. Privat
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Kreis Ahrweiler. Wohin man blickt im Tierheim des Tierschutzvereines Kreis Ahrweiler, überall Katzen. Momentan müssen im Tierheim und auf den Pflegestellen circa 70 Katzen versorgt und gefüttert werden. Dabei wird alleine im Tierheim annähernd 20 kg Katzennassfutter täglich benötigt!! Und fast jeden Tag kommen neue Tiere dazu. Aber zum Glück werden natürlich auch jede Woche viele Katzen vermittelt, doch das braucht Zeit für ein erstens Kennenlernen und Informieren. Die obligatorische Vorkontrolle, die Ehrenamtler in ihrer Freizeit vornehmen, muss organisiert werden; ein Termin zum Abholen des Tieres muss vereinbart werden. In der Regel vergehen ein bis zwei Wochen bis der neue Mitbewohner dann aus-, beziehungsweise einziehen kann. Fundkatzen, Wildchen, Mütter mit Babys, kleine Katzen und Abgabekatzen suchen ein neues Zuhause! Sie müssen gefüttert, sauber gemacht und versorgt werden. Sie brauchen Zuwendung, Streicheleinheiten und Zeit.

Ein volles Katzenzimmer gefällt nicht jeder Katze

Das große Katzenzimmer wird immer voller und nicht jede Katze kann gut damit umgehen. Manche ziehen sich zurück und zeigen sich auch nicht, wenn Interessenten kommen. Dabei sind sie eigentlich ganz verschmuste und liebe Stubentiger. Jede Mutter mit ihren Babys braucht einen eigenen Raum und dass über viele Wochen bis der Nachwuchs alt genug für die Vermittlung ist. Kleine Katzenkinder, die ohne ihre Mütter gefunden werden, brauchen eigene Plätze, da sie noch nicht geimpft werden können. Größere Katzenkinder, die schon geimpft sind, brauchen auch ein eigenes Zimmer, weil sie zu klein für das Katzenzimmer sind. Viele von ihnen sind in freier Natur und ohne viel Kontakt zum Menschen geboren und haben erst einmal von ihren Müttern gelernt, dass man dem Menschen misstrauen muss. Jetzt heißt es behutsam Vertrauen aufbauen. Aber das braucht Zeit und Platz. Grundsätzlich gilt, dass kein seriöser Tierschutzverein kleine Katzenbabys einzeln abgibt. Alleine ausziehen dürfen junge Katzen frühestens mit ungefähr vier bis fünf Monaten. Vorher sollten sie ausreichend Zeit mit Artgenossen und anderen kleinen Katzen verbringen dürfen. Diese Sozialisierung ist äußerst wichtig, damit Katzen keine Verhaltensauffälligkeiten entwickeln. Deswegen werden Katzenkinder immer nur zu zweit oder zu einer bereits vorhandenen jungen Katze vermittelt. Wer sich für die Arbeit des Tierheimes interessiert und helfen möchte, sei es als Interessent für ein Tier; als Katzen-Streichler, der regelmäßig kommt; als Pflegestelle, die je nach Platz und Können Katzen aufnimmt oder mit Futter-, Geld- oder Sachspenden; jede Hilfe wird dankbar gebraucht. Das Team des Tierheimes ist täglich von 14.30 bis 17 Uhr für Sie da, telefonisch auch vormittags von 8 bis 12.30 Uhr. Tierheim Remagen, Blankertshohl 25, Remagen, Tel. (0 26 42) 2 16 00 Spendenkonten: Tierheim u. Tierschutzverein Kreis Ahrweiler e.V. Kreissparkasse Ahrweiler, IBAN DE14 5775 1310 0000 4107 87, BIC MALADE 51AHR Volksbank RheinAhrEifel, IBAN: DE74 5776 1591 0201 8159 00, BIC GENODED1BNA. Homepage: www.tierheim-remagen.de

Viele hungrige Mäuler wachten hier jeden Tag auf ihr Futter. Foto: Privat

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