Allgemeine Berichte | 07.04.2025

Sozialpraktikum an der Anne-Frank-Realschule plus

Ein wichtiger Schritt zur sozialen Verantwortung

Montabaur. Bereits seit 2013 bietet die Anne-Frank-Realschule plus ihren Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen die Gelegenheit, im Rahmen eines Sozialpraktikums vielfältige Erfahrungen im Umgang mit kranken, alten, behinderten oder hilfebedürftigen Menschen zu sammeln. Diese Begegnungen eröffnen nicht nur neue Perspektiven, sondern fördern auch das soziale Verantwortungsbewusstsein und die Empathie der jungen Menschen.

Das Sozialpraktikum ist ein fester Bestandteil des schulischen Programms und stellt für die Schülerinnen und Schüler eine besondere Herausforderung dar. In Einrichtungen wie Seniorenheimen, integrativen Kindergärten oder sozialen Institutionen erhalten sie die Chance, praktische Erfahrungen in der Pflege und Betreuung zu sammeln. Viele dieser jungen Menschen kommen durch das Praktikum erstmals in Kontakt mit sozialen und gesellschaftlichen Themen, die weit über ihre eigene Lebenswelt hinausgehen.

„Es war eine intensive Erfahrung“, sagt eine Schülerin der 8. Klasse, die gerade ihr Sozialpraktikum im Seniorenheim absolviert hat. „Man merkt, wie wichtig es ist, Menschen zu helfen, die Unterstützung brauchen. Und man versteht auch, wie viel Geduld und Einfühlungsvermögen nötig sind.“

Für die Jugendlichen bedeutet das Praktikum nicht nur die Möglichkeit, soziale Verantwortung zu übernehmen, sondern auch, ihre eigenen Werte und Einstellungen zu hinterfragen. Der Kontakt mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen fördert die Auseinandersetzung mit Themen wie Alter, Krankheit und Behinderung und regt die Schülerinnen und Schüler dazu an, über ihre eigene Rolle in der Gesellschaft nachzudenken.

An der Anne-Frank-Realschule plus ist das Sozialpraktikum ein wichtiger Bestandteil der schulischen Erziehung. „Wir möchten den Schülern nicht nur Fachwissen vermitteln, sondern sie auch auf das Leben vorbereiten. Das Sozialpraktikum hilft ihnen, eine sensiblere und verantwortungsbewusstere Haltung zu entwickeln“, erklärt Horst Engel, Lehrer und Organisator des Sozialpraktikums an der Schule.

Doch nicht nur die Jugendlichen profitieren von dieser Initiative. Auch die Einrichtungen, die die Praktikanten aufnehmen, berichten von positiven Erfahrungen. Die jungen Praktikanten bringen frischen Wind in die Arbeitsumgebung. Zudem haben sie die Möglichkeit, wertvolle Hilfe zu leisten, sei es durch gemeinsame Aktivitäten mit Senioren oder durch unterstützende Aufgaben im Pflege- und Betreuungsbereich. Auch findet der ein oder andere Jugendliche durch die Einblicke in die Berufswelt des Sozialwesens auch Perspektiven für die bevorstehende Berufswahl und entscheidet sich für die Ausbildung in einen pflegerischen Beruf.

Seit über einem Jahrzehnt hat sich das Sozialpraktikum an der Anne-Frank-Realschule plus als erfolgreiches Modell etabliert, das Jugendlichen die Möglichkeit gibt, ihre sozialen Kompetenzen zu entdecken und leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines empathischen und verantwortungsvollen Umgangs miteinander.

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