Allgemeine Berichte | 09.11.2017

Ausstellung über Prinz Maximilian zu Wied erfolgreich im Roentgen-Museum Neuwied beendet

Einblicke in die Forschungsreisen des Prinzen

Während der gut viermonatigen Ausstellungszeit besuchten mehrere Tausend Besucher die einmalige Präsentation. privat

Neuwied. Die Ausstellung „Prinz Maximilian zu Wied – Ein rheinischer Naturforscher in der Alten und Neuen Welt“ wurde am 1. November mit einer letzten Führung und mit großem Erfolg beendet. Mehrere Tausend Besucher besichtigten die einmalige Präsentation und nahmen an den Veranstaltungen, hierunter Vorträge, einen Filmabend und zahlreiche Führungen, teil. Mit zahlreichen Gästen konnte die Ausstellung am 25. Juni durch Landrat Rainer Kaul und Museumsdirektor Bernd Willscheid eröffnet werden. Daran beteiligt waren Maximilian Fürst zu Wied, der mit seinen damals erst 17 Jahren eine beeindruckende Festrede über seinen berühmten Ahnen gehalten hat, Dr. Sabine Lutz, Leiterin der Brasilien-Bibliothek der Robert Bosch GmbH Stuttgart, und Professor Dr. Michael G. Noll von der Valdosta State University, Georgia (USA) mit entsprechenden Grußworten.

Dank der Leihgeber, darunter das Fürstliche Haus Wied, die Brasilien-Bibliothek der Robert Bosch GmbH Stuttgart, das Linden-Museum Stuttgart, das Schlossmuseum Braunfels sowie einige Privatsammler, konnten zahlreiche Gemälde, Zeichnungen, Dokumente und persönliche Gegenstände zum Leben und Wirken des berühmten Naturforschers und Völkerkundlers Maximilian zu Wied zusammengetragen und für vier Monate in Neuwied präsentiert werden. Diese Kostbarkeiten gaben Einblicke in die Forschungsreisen des Prinzen, die ihn in die Schweiz, nach Oberitalien und vor allem nach Brasilien und Nordamerika führten. Bekannt wurden seine Begegnungen mit den Indianerstämmen in Nord- und Südamerika. Auch bekannte Besucher konnten von der Museumsleitung begrüßt werden: Neben den Fürstenfamilien Wied und Sayn-Wittgenstein – Prinz Maximilians Mutter war eine Gräfin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg – wurde auch Friedrich Herzog von Württemberg mit seiner Familie durch die Ausstellung geführt. Wissenschaftler, wie Dr. Joe Hannibal vom Cleveland Museum of Natural History, Professor Dr. Inès de Castro, Direktorin des Linden-Museums Stuttgart, und Fritz Geller-Grimm, Leiter der naturhistorischen Sammlung des Museums Wiesbaden, waren eigens zur Ausstellung nach Neuwied angereist. Das Roentgen-Museum baut zurzeit die Ausstellung ab. Gleichzeitig beginnen die Rücktransporte der Leihgaben. Der zur Ausstellung erschienene umfangreiche und mit zahlreichen Bildern gut gestaltete Katalog ist fast ausverkauft.

Pressemitteilung

Roentgen Museum Neuwied

Während der gut viermonatigen Ausstellungszeit besuchten mehrere Tausend Besucher die einmalige Präsentation. Foto: privat

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