Allgemeine Berichte | 21.03.2023

Projekt Gemeindeschwesterplus

Einblicke in eine vielfältige Arbeit

Die Senioren hörten gebannt zu.  Foto: Eberhard Müller

Walporzheim. Die Walporzheimer Senioren treffen sich einmal im Monat, wechselweise in einem der Lokalitäten des Ortes als „Rentnertreff“. Beim letzten Treffen hatten die Organisatoren Helga und Günter Knieps die Gemeindeschwesterplus Ingrid Neubusch eingeladen. Neubusch berichtete anschaulich über ihre Tätigkeit als Gemeindeschwesterplus. Sie macht viele Hausbesuche und ist auch telefonisch erreichbar. Immer wieder lädt sie zu Spaziergängen und Bewegungseinheiten mit Gedächtnistraining ein. Gemeindeschwesterplus Ingrid Neubusch: „Die meisten Menschen möchten auch im Alter gerne so lange wie möglich in ihrem Haus oder ihrer vertrauten Wohnung leben. Dafür bin ich da.“ Dabei kann Ingrid Neubusch auf ein großes Netzwerk zurückgreifen und arbeitet unter anderem eng zusammen mit dem Pflegstützpunkt, mit dem sie nach der Flutkatastrophe die Nachbarschaftshilfe Bad Neuenahr-Ahrweiler gegründet hat.

Die Referentin erklärte den interessierten Seniorinnen und Senioren die „Notfalldose“, die bei den Hausbesuchen mitgebracht und auf Wunsch direkt mit den Klienten aufgefüllt werden kann. Die Dose beinhaltet alle im Notfall wichtigen Daten wie Diagnosen, Medikamentenplan usw. und wird im Kühlschrank deponiert. Die eigens von den Gemeindeschwesternplus konzipierte Notfallmappe wurde ebenfalls vorgestellt und wird den Senioren auf Wunsch kostenfrei zur Verfügung gestellt. Diese beinhaltet eine Patientenverfügung usw.

Besonders erfreut zeigte sich die Referentin über die vielen Besucher im „Rentnertreff“, liegt ihr doch die soziale Teilhabe von Seniorinnen und Senioren besonders am Herzen.

„Es freut mich und ich finde so toll, dass nach der Pandemie und der Flutkatastrophe, wieder so viele Senioren dieses Angebot des Austausches und der Geselligkeit nutzen. Denn in den letzten Jahren ging leider vieles verloren und vielerorts fehlt es an Räumlichkeiten und Helfern“, so die Gemeindeschwesterplus Ingrid Neubusch.

Wer sich für den „Rentnertreff“ interessiert, kann sich mit Helga und Günter Knieps in Verbindung setzen: 02225–98 00 677 oder 0176–56 10 184. Weitere Informationen zu den Angeboten und Hilfen der Gemeindeschwesterplus bei Ingrid Neubusch, Fachkraft im Landesprojekt Gemeindeschwesterplus für die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und Gemeinde Grafschaft, 0151–18 60 3330 oder 02641-75 98 60, Gemeindeschwester@caritas-rma.de.

Das Projekt Gemeindeschwesterplus fördern das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung und der Landkreis Ahrweiler.

Die Senioren hörten gebannt zu. Foto: Eberhard Müller

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