Sternsingeraktion in Mendig
Eine Idee lebt weiter
175 Jahre Kindermissionswerk
Mendig. Damals, vor 175 Jahren, war es ein 15-jähriges Aachener Mädchen mit dem Namen Auguste von Sartorius, die das Leid von Kindern in armen Teilen der Welt nicht ertragen hat und letztlich den Grundstein für die Gründung des späteren Kindermissionswerks legte. Ein Mädchen, das Widerständen getrotzt hat und ihre Vision von einer gerechteren Welt hartnäckig verfolgt hat.
Denn durch das Engagement von Auguste wurde am 2. Februar 1846 in Aachen der „Verein der Heiligen Kindheit“ gegründet, das heutige Kindermissionswerk. Und das Besondere an dieser Geschichte ist: Hunderttausende Kinder tragen als Sternsinger die Idee von Auguste bis heute weiter. Die Aktion Dreikönigssingen ist zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder geworden und Mädchen und Jungen in aller Welt kann durch den Einsatz der Sternsinger geholfen werden.
In diesem Jahr wurden die Sternsinger im ganzen Land vor ganz besonderes Problem gestellt. Im Zuge der steigenden Corona Zahlen war das Singen an den Häusern und der persönliche Kontakt nicht möglich.
Trotzdem machten sich viele Mendiger Kinder und Erwachsene, unter Einhaltung der Corona-Auflagen auf den Weg, um gerade in diesen unsicheren Zeiten, die Idee des Sternsingens, auch diesem Jahr in alle Haushalte der Stadt zu bringen.
Mit einem persönlichen Sternsinger Brief und dem Sternsinger Segen wurden die Bewohner aufgefordert, gerade in der jetzigen Pandemie den notleidenden Kindern zu helfen. Die daraus erhoffte Spende kommt den verschiedenen Hilfsprojekten des Kindermissionswerk zu Gute und hilft die Lebenssituation vieler Kinder auf unserer Erde verbessern. Sollten entsprechende Unterlagen nicht in jedem Haushalt angekommen sein, so liegen diese in den beiden Pfarrkirchen der Stadt Mendig und im Pfarrbüro zur Mitnahme bereit.
