Kinder- und Jugendinitiative Rheinbach zu Besuch in Tschechien
Eine Tonne Kleider- und Sach- spenden für die Partnerstadt
Rheinbach-Merzbach. Gut 40 blaue Säcke mit Kleidung, daneben Schuhe, Spielzeug und vieles mehr, das „Rund um das Kind“ nötig ist, wurden mit Freude von dem tschechischen Partnerverein in Kamenický Šenov/Steinschönau entgegengenommen. Mitglieder der Kinder- und Jugendinitiative Merzbach (KJI) waren erneut die rund 700 Kilometer lange Reise angetreten, um Sachspenden der Rheinbacher Kinderbörse dort abzugeben. Die KJI-Mitglieder freuten sich über die Einladung des ehemaligen Bürgermeisters Ota Reiter zu einem Ausflug in die tschechische Hauptstadt Prag. Seit über zehn Jahren ist es mittlerweile Tradition: Nach der Rheinbacher Kinderbörse der Kinder- und Jugendinitiative Merzbach ist vor dem nächsten Besuch in die osteuropäische Partnerstadt Kamenický Šenov/Steinschönau. Eine Delegation der KJI fährt in Eigeninitiative zwei Mal im Jahr in die tschechische Partnerstadt um Sachspenden dort abzugeben, die im Rahmen der Kinderbörse gesammelt wurden. Umgekehrt werden die Besucher aus Rheinbach immer wieder mit großer Gastfreundschaft aufgenommen. Der ehemalige Bürgermeister Ota Reiter, lud dieses Mal die ehrenamtlich tätige Gruppe zu einem eintägigen Ausflug nach Prag ein, wo auch die berühmte Karlsburg besichtigt wurde. Am Abend vor der Rückreise servierte der begeisterte Hobbykoch seinen Freunden aus Rheinbach eine Martinsgans, die bei allen als kulinarischer Höhepunkt galt. Rund eine Tonne an Kleider- und Sachspenden sind laut dem Vorsitzenden der KJI, Kalle Kerstholt, dem „Verein für behinderte und nicht behinderte spielende Kinder“ überbracht worden. Noch am gleichen Abend wurden von den tschechischen Helfern die mitgebrachten Kleider und Spielzeuge für die dortige Kinderbörse an den darauffolgenden beiden Tagen ausgelegt. Rund 1000 Euro sind dieses Mal an Reinerlös eingenommen worden, erklärte die KJI-Mitinitiatorin Monika Kerstholt. „Nicht nur die Kinder würden von dieser Aktion der Hilfe zur Selbsthilfe profitieren“, so Monika Kerstholt weiter. Die Senioren seien diejenigen, die den Verkauf vorbereiten und mit Begeisterung ausführen würden. So unterstütze die Rheinbacher Initiative gleich mehrere Generationen der tschechischen Partnerstadt.
