Evangelischer Verein Heddesdorf-Neuwied lud zu einer Feier im Advent
Eine Weihnachtsfeier mit vielen Überraschungen
Heddesdorf. Chapeau oder „Hut ab“ für die gelungene Adventsfeier des Evanglischen Vereins Heddesdorf. Über 180 Leute, Mitglieder und viele Gäste, konnten die Vorsitzende des Vereins, Marita Krämer und ihr Team, dazu begrüßen. Im Vorfeld hatten schon etliche Vorstandsmitglieder sowie viele freiwillige Helfer hervorragende Arbeit geleistet: Tische und Stühle wurden gestellt, Kaffeegedecke wurden auf die Plätze verteilt sowie eine schöne Dekoration hergerichtet. Um 13 Uhr wurden die Türen des Gemeindehauses in der Dierdorfer Straße geöffnet und der Andrang war groß. Bis zum Beginn der schönen Weihnachtsfeier um 14 Uhr waren im Nu alle Karten für ein Kuchengedeck mit Kaffee ausverkauft. Gleichzeitig erwarben viele der Gäste auch Lose für die Weihnachtstombola am Ende der Veranstaltung, denn es waren ja insgesamt 275 Preise zu gewinnen. Darunter auch von Gisela Schmidt in liebevoller Handarbeit gebastelte fünf Stoffengel. Um 14 Uhr eröffnete die Vorsitzende die Adventsfeier und begrüßte alle anwesenden Gäste. Sie beglückwünschte Pfarrer Detlef Kowalski zur Ernennung zum Superintendenten. Auch freute sie sich über den Besuch von Katrin Koelmann, die seit November als Pfarrerin in der Friedenskirchengemeinde ihr Amt ausübt. Marita Krämer gedachte auch allen Mitgliedern, die aus Krankheitsgründen nicht an dieser Adventsfeier teilnehmen konnten. Nach ihrem Gedicht: „Wie können wir Weihnachten feiern“, hielt Pfarrer Detlef Kowalski eine Andacht. Zu dem Bild: „Der verwundete Engel“, (von Hugo Simberg 1873-1917) zog er auch viele Parallelen in die heutige Welt. Das Innerste der Menschen wird angerührt, wird zunächst traurig, todtraurig gestimmt vor diesem Bild. Auch flugunfähig und verwundet - das soll der Betrachter wohl begreifen - gehört der Engel noch zu dieser Erde. Als kostbares Juwel, um das Böse zu bekämpfen, schützend hinter den Menschen zu stehen, behütend oder auch, um den Menschen auf den richtigen Weg zu bringen. Auch erscheinen die Engel immer dann, wenn Menschen in Grenzsituationen kommen, in Augenblicken höchster innerer oder äußerer Not. Da werden sie auch von Menschen angerufen, die sonst vielleicht gar nicht an sie denken. In solchen Augenblicken werden sie auch am ehesten wahrgenommen und erkannt. Pfarrer Kowalski erwähnte in seiner besinnlichen Andacht, dass „Engel auch im Alltag einem begegnen in vielerlei Form!“ Sichtbar und helfend oder ganz im „Verborgenen“. Mit dem Lied: „Wir sagen euch an den lieben Advent“ wurde die Andacht begonnen und mit „Stern über Bethlehem“ beendet. Herr Schmitt (Leiter der Gemeindebücherei) trug noch ein Gedicht von „Frieda die letzte Fliege“ vor sowie eine Geschichte, die von „Weihnachten der Tiere“ handelte. Applaus war ihm sicher. Pfarrerin Katrin Koelmann stellte sich dann den anwesenden Gästen ihrerseits vor und las eine Geschichte über: „Wie reformieren wir Weihnachten“. Pfarrer Detlef Kowalski und Pfarrerin Katrin Koelmann wünschten allen Menschen im Saal ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches neues Jahr. Musikalisch unterstützt wurde diese Adventsfeier von dem „Wiedtal Duo“. Und dann war es soweit! Kaffee und guter Kuchen wurden von den Vorstandsmitgliedern des Evangelischen Vereins und Helfern an den Tischen verteilt. In angenehmer Atmosphäre genossen die Anwesenden diesen Adventskaffee und bei dem einen oder anderen Gespräch an den Tischen, wurden Neuigkeiten oder Erinnerungen ausgetauscht. Manch einer der Gäste sah sich nach langer Zeit mal wieder. Das Wiedtal Duo untermalte das Ganze mit seiner Musik. Dann stand die große Verlosung an. Marita und Dieter Krämer leiteten die Verlosung, mit Unterstützung ihrer Enkel, die die Lose zogen, und Vorstandsmitglieder lieferten die Gewinne an den Tischen ab. Manch einer jubelte oder rief: „Ich habe was gewonnen“. Na bitte! Es waren ja auch viele Preise zu gewinnen. Erfreulich war auch die Spendenaktion an diesem Nachmittag. Es kamen 468 Euro in den Topf, der aber seitens des Vereins auf 500 erhöht wird. Das ganze Geld geht zu hundert Prozent an „Helft uns Leben“. Frau Kehrig trug noch ein Gedicht mit dem Titel „Weihnacht“ vor. Mit dem Lied: „O du fröhliche, o du selige…“ endete dieser gelungene und schöne Nachmittag. Marita Krämer wünschte, auch im Namen des Vorstandes, allen Gästen ein besinnliches sowie friedvolles Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches neues Jahr.
