Allgemeine Berichte | 03.05.2018

AWO informierte über Hilfen für psychisch erkrankte Menschen

Eine breite Angebotspalette

Informationsfahrt mit Fredi Winter und Rainer Litz zu Wohngruppe und Beschäftigungsunternehmen in Bad Marienberg

Teilnehmer der AWO-Fahrt vor dem „Café Vogelhaus“ in Montabaur.  AWO Neuwied

Region. Welche Angebote hat die Arbeiterwohlfahrt für psychisch erkrankte Menschen in den Landkreisen Neuwied, Altenkirchen, Westerwald und Rhein-Lahn? Notsituationen, schwere Veränderungen der Lebensumstände oder Trauer können Menschen schnell aus dem seelischen Gleichgewicht werfen. Man kann sich nicht dagegen impfen. Aber Linderung und Heilung sind möglich, sofern die Betroffenen fachkundige Hilfen in Anspruch nehmen. Für die Versorgungsleistungen der AWO-Gemeindepsychiatrie gemeinnützige GmbH gilt der Grundsatz, dass die Menschen mit den erheblichsten Beeinträchtigungen den wirksamsten Zugang zu den Hilfen erhalten.

Je nach Krankheitsbild sind die Bedarfe und Bedürfnisse von Menschen mit psychischen Erkrankungen sehr unterschiedlich. Entsprechend breit ist das Spektrum der Dienste und Einrichtungen der AWO-Gemeindepsychiatrie. Ihr Anspruch ist es, dort zu beraten, begleiten und unterstützen, wo die Betroffenen leben. Es gibt die Angebote Wohnen & Betreuen, Qualifikation & Beschäftigung, Treffpunkt & Beratung, OptiServ-Dienstleistungen und MiO-Dorfläden.

Menschen dort beraten und unterstützen, wo sie leben

Eine kleine Auswahl aus dieser Angebotspalette besichtigten Mitglieder der AWO-Ortsvereine aus Stadt und Landkreis Neuwied bei einer Informationsfahrt mit dem AWO-Präsidiumsvorsitzenden Fredi Winter und AWO-Vorstandsvorsitzenden Rainer Litz. Die Fahrt führte in den stationären Wohnbereich der AWO-Gemeindepsychiatrie in Bad Marienberg und die Produktionshalle des Integrationsbetriebs OptiServ in Bad Marienberg-Eichenstruth. Hier wurden die Teilnehmer der Reise über die unterschiedlichen und individuellen Versorgungsformen für psychisch kranke Menschen informiert, konnten sich einen persönlichen Eindruck von der Arbeit dort verschaffen und Fragen stellen.

Der Abschluss der Informationsfahrt führte in das ebenfalls zur AWO-Gemeindepsychiatrie gGmbH gehörende „Café Vogelhaus“ in Montabaur, ein Integrationsbetrieb, in dem beeinträchtigte Menschen beschäftigt werden.

Der AWO-Kreisverband informiert seine Mitglieder jedes Jahr im Rahmen solcher Rundreisen zu Einrichtungen der Tochtergesellschaften AWO-Pflege- und Senioren gGmbH, AWO-Suchthilfe gGmbH und AWO-Gemeindepsychiatrie gGmbH über die dort gemachte Arbeit. Diese drei Tochtergesellschaften sind tätig in den Landkreisen Neuwied, Altenkirchen, Westerwald, Rhein-Lahn, Mayen-Koblenz, Bitburg-Prüm und Trier.Pressemitteilung

AWO Kreisverband Neuwied e.V.

Teilnehmer der AWO-Fahrt vor dem „Café Vogelhaus“ in Montabaur. Foto: AWO Neuwied

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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