Allgemeine Berichte | 10.07.2018

Sozialkaufhaus „Rias Fundgrube“

Eine dreijährige Erfolgsgeschichte

Sozialkaufhaus besteht seit 2015

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen sichten und verkaufen gespendete Waren.privat

Adenau. Am 15. Juli 2015 startete ein Projekt, mit dessen Entwicklung zur Erfolgsgeschichte Wenige gerechnet hätten. Damals wurde im Rahmen der Initiative „Ich bin dabei“ das Sozialkaufhaus gegründet, das heute in Adenau in der Kollengasse 14 zu finden ist. Das Ziel war simpel: Allen Bürgern – Flüchtlingen, Bedürftigen und Menschen, denen Nachhaltigkeit als erstrebenswertes Prinzip gilt –, gebrauchte Waren zu günstigen Preisen anzubieten.

Die Regale sind nie leer

Das dazugehörige Konzept war und ist ebenfalls unkompliziert: Gespendete Waren werden von ehrenamtlichen Helfern gesichtet und verkauft. Anfängliche Zweifel begleiteten das Gründerteam aber dennoch: „Man macht sich schon Gedanken, ob wir genug Spenden bekommen oder ob die Spenden vielleicht irgendwann einfach aufhören“, erklärt Ria Braun, eine der Initiatorinnen des Projekts. „Aber es gibt eine überwältigende Spendenbereitschaft. Unsere Regale sind nie leer.“

Bisher 30.000 Euro gespendet

In den drei Jahren seit der Gründung konnte das Fundgrube-Team knapp 30.000 Euro an verschiedene Einrichtungen spenden. Kindergärten, Grundschulen, Frauenhaus sowie Hospiz sind nur einige der Adressaten.

„Rias Fundgrube“ möchte sich auch auf diesem Weg bei den Spendern und bei den Ehrenämtlern bedanken und darauf hinweisen, dass sich selbstverständlich auch weiterhin über Spenden gefreut wird. Allerdings sollten Spender darauf achten, dass nichts Unverkäufliches abgegeben wird – das Fundgrube-Team steht für Spenderberatung sehr gerne zur Verfügung und freut sich schon auf die nächsten drei Jahre.

Pressemitteilung Jugendbüro der

Verbandsgemeinde Adenau

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen sichten und verkaufen gespendete Waren.Fotos: privat

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