40 Jahre Leben auf dem Steinbüchel in Merl
Eine feine Adresse
Merl. Unter dem Motto „40 Jahre Mirabellenstraße – 40 Jahre Leben auf dem Steinbüchel (1977 – 2017)“, feierten über 60 Anwohner, „Ur-Einwohner“ und Hinzugezogene, mit ihren Kindern und Nachbarn übers Wochenende wieder einmal vor ihren Häusern das beliebte Straßenfest. Unter der Regie des neuen „Mirabellenbürgermeisters“ Günter Willinek, der in straffer Regie für die zügige Ausführung der umfangreichen Vorarbeiten gesorgt und in seinem Garten wieder die eigens gefertigte Mirabellenfahne gehisst hatte, versammelte man sich am Samstagnachmittag zum nachbarschaftlichen Gespräch unter den Dächern der Zelte und Pavillons, die ausreichend Schutz gegen den zuweilen einsetzenden Nieselregen boten. Prof. Dr. Helmut Pütz konnte neben den Anwohnern gleich zwei Ehrengäste begrüßen: den stellvertretenden Meckenheimer Bürgermeister Michael Sperling und den Ortsvorsteher von Merl, Michael Sell. Ein besonderer Gruß galt dem derzeit einzigen Mirabellenbaby Luisa Wilhelmi mit Eltern.
Positives Resümee der Entwicklung im Viertel
In seiner launigen Eröffnungsrede zog Professor Pütz ein sehr positives Resümee der Entwicklung im Viertel: nicht nur die Anwohner der Mirabellenstraße seien aktiv geworden und hätten ihre Häuser renoviert, unter anderem mit einem neuen farbenfreudigen Anstrich, sondern auch die Wohnqualität im Steinbüchel habe sich insgesamt verbessert. So präsentiere sich jetzt gegenüber die neue Henry-Dunant-Siedlung mit ihrem Kinderspielplatz recht freundlich. Vor allem aber die Nahversorgung am neuen Gottschalk-Platz mit Supermarkt und Discounter bedeute eine wesentliche Verbesserung und gelte aufgrund des reichhaltigen Angebots in der ganzen Stadt wie auch in der Umgebung als ein echter Renner – ein neuer Schwerpunkt in Meckenheim. Die Anwesenheit der Kommunalpolitiker nutzte Pütz jedoch über den zwanglosen Plausch hinaus auch als ernsthafte „Bürgersprechstunde“, indem er den Ehrengästen die Sorgen der Mirabellensträßler bezüglich der Verkehrssituation vortrug. Dabei forderte er die Stadtverwaltung auf, dass für die Straße „Auf dem Steinbüchel“ eine Durchfahrtssperre für die riesigen Lastwagen und Transporter gestellt wird, „denn Lkws aus aller Herren Länder, die sich verfahren haben oder nach dem Tanken bei Shell von ihren Navis durch unser Wohngebiet gelenkt werden, verderben unser Wohl- und Wohngefühl“.
Eine weitere Forderung der Steinbücheler: Das Über-Nacht-Parken von Lastwagen sollte verboten werden, „denn morgendliches Zähneputzen und Wasserlassen in den Gebüschen verdirbt einigen von uns die morgendliche Erwachensfreude“. Stellvertretender Bürgermeister Michael Sperling und Ortsvorsteher Michael Sell hörten Prof. Pütz aufmerksam zu und versprachen eine Prüfung der Vorschläge. Im Übrigen zeigten sie sich beeindruckt von dem nunmehr vierzigjährigen festen Zusammenhalt der Bürger. Dieser vermittle sicherlich ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit.
Bei Kaffee und Kuchen, insbesondere aber beim gemeinsamen Grillen und dem Anstich mehrerer Fässchen Bier sowie bei vielen Gesprächen in wechselnder Runde vertiefte man nach dem obligaten Absingen der Mirabellenstraßen-Hymne das Zusammengehörigkeitsgefühl. Eine große farbige Bilderwand mit historischen Fotos und eine neue, hervorragend gestaltete Farbbild-Broschüre sowie eine Video-Dokumentation riefen vier Jahrzehnte Wohnen in der Mirabellenstraße in die Erinnerung zurück. Für die Kinder hatte man Spiele organisiert. Mit einem Stammtisch am Sonntagmittag ging das Fest zu Ende.
Nachwuchs für die Straße: „Mirabellenbaby Luisa Wilhelmi mit ihren Eltern.
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