Allgemeine Berichte | 29.06.2019

Verabschiedung an der Grundschule in Wassenach

Eine geschätzte Kollegin und kompetente Ansprechpartnerin

Frauke Kopp kann aufgrund einer geänderten Verwaltungspraxis künftig nicht mehr zwei Schulen parallel leiten

In Frauke Kopps Ägide in Wassenach fielen große Herausforderungen. Dafür, dass sie diese angenommen und gemeistert hat, sagten Kinder, Eltern, Kollegen und Verwaltung Dank. Foto: privat

Wassenach. Zum Ende des Schuljahres verabschiedete die Grundschule Wassenach ihre langjährige Leiterin Frauke Kopp. Aufgrund einer geänderten Verwaltungspraxis ist ab dem nächsten Schuljahr die Leitung der beiden Schulen in Wassenach und Wehr durch ein und dieselbe Person nicht mehr möglich. Eltern, Kinder und Kollegium, die erst vor kurzem über diese Änderung informiert wurden, stellen sich momentan die Frage: „Wie wird es im neuen Schuljahr weitergehen?“ Für Wassenach ist die Grundschule in Ortsträgerschaft ein wichtiger und fester Bestandteil des Dorfes, und so war auch die Aufgabe von Frauke Kopp nicht immer nur unmittelbar auf die Schule beschränkt. Viele Projekte wurden gemeinsam mit dem Kindergarten und der Gemeinde entwickelt und umgesetzt. Dabei war Frauke Kopp für den Träger der Grundschule, die Gemeindeverwaltung, stets eine kompetente Ansprechpartnerin und für das Kindergartenpersonal eine geschätzte Kollegin.

Stellvertretend für den Gemeinderat und die gesamte Ortsgemeinde sagte Ortsbürgermeister Manfred Sattler einen herzlichen Dank an Kopp für zehn Jahre Leitung der Grundschule Wassenach.

Zu den besonderen Herausforderungen zählte in dieser Zeit die schwankende Schülerzahl. Zwischenzeitlich war sie auf nur 23 Mädchen und Jungen gesunken, die in einer gemeinsamen Klasse unterrichtet werden sollten. Zum Glück gab es unerwarteten Zuwachs. Aufgrund der Dorfentwicklung besuchen aktuell wieder rund 50 Kinder die Wassenacher Grundschule. Durch das neu geplante Baugebiet sollte die Schülerzahl weiter steigen. Viele Jahre hat Frauke Kopp sich aufgerieben zwischen den beiden Grundschulen in Wehr und Wassenach, Unmögliches möglich gemacht, indem sie zum Beispiel in jedem Jahr bei zwei Einschulungen am gleichen Tag präsent war, immer waren Organisationstalent und Engagement gefragt, und oft hat ihre Familie zurückstecken müssen.

In Frauke Kopps Ägide in Wassenach fielen große Herausforderungen. Dafür, dass sie diese angenommen und gemeistert hat, sagten Kinder, Eltern, Kollegen und Verwaltung Dank. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Lampionfest in Weißenthurm
Heimat aktiv erleben
Familien Sommerfest KG Rot Gold Niederbachem
Stellenausschreibung Lagermeister / Lagermitarbeiter
Innovatives rund um Andernach
Peter und Paul Kirmes
Empfohlene Artikel
Die Kinder hatten jede Menge Spaß beim Mitmachprogramm.  Fotos:WAMFO.de
16

Andernach. Wenn es darum geht, Kindern klassische Musik auf unterhaltsame und lebendige Weise näherzubringen, gehört Marko Simsa zu den ganz Großen seines Fachs. Der 1965 geborene Wiener, Vater von zwei erwachsenen Söhnen, widmet sich seit mittlerweile 40 Jahren mit großer Leidenschaft der musikalischen Bildung junger Menschen. In dieser Zeit hat er 54 unterschiedliche Konzertprojekte in den verschiedensten Besetzungen entwickelt und auf die Bühne gebracht.

Weiterlesen

Schiffbruch, Verwechslungen und Liebeswirren - Das ist „Was ihr wollt“.
16

Mayen. Die Mayener Burgfestspiele stehen in dem Ruf immer für eine Überraschung gut zu sein. Eine Bestätigung hierfür gab es am vergangenen Samstag. Im Anschluss an die furiose Premiere des Shakespeare-Klassikers „Was ihr wollt“, gaben sich Schauspieler Jakob Maria Fecht und Regieassistentin Lea Jurowski auf der Bühne vor der Herz-Jesu-Kirche das Ja-Wort. Als Standesbeamter fungierte Oberbürgermeister Dirk Meid höchstpersönlich.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die niedergebrannte Zimmerei von außen.
1684

Firmenhalle einer Zimmerei in Brohltal-Ost brennt in der Nacht auf Samstag bis auf die Grundmauern ab

20.06.: 110 Feuerwehrleute und Helfer kämpfen gegen die Flammen

Niederzissen. Die Werkhalle der Zimmerei Reimund Müller im Industriegebiet Brohltal-Ost ist in der Nacht zum Samstag ein Raub der Flammen geworden. Der Feueralarm bei der Feuerwehr Brohltal ging um 22.50 Uhr ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Fabrik bereits lichterloh. Feuerwehren aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und auch Andernach wurden umgehend zur Verstärkung angefordert, sodass rund 110 Feuerwehrleute und Helfer in der Nacht gegen ein Ausbreiten des Großfeuers kämpften.

Weiterlesen