Allgemeine Berichte | 17.12.2016, 12:30 Uhr

Beim Konzert des Rhein-Gymnasiums Sinzig war Sankt Peter fast schon überfüllt

Eine kleine Atempause mit Musik

Eine kleine Atempause mit Musik
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Sinzig. Das traditionelle Adventskonzert des Rhein-Gymnasiums hat viele Fans bei Schülern, Lehrern und Eltern. Aber auch viele musikbegeisterte Sinziger schätzen die Veranstaltung. Beim diesjährigen Konzert war die Pfarrkirche Sankt Peter fast schon überfüllt. Die guten Sitzplätze waren eine Viertelstunde vor Konzertbeginn längst weg. Platz boten die Emporen und eilig herbeigeschaffte Stühle in den Kirchengängen des Sinziger Wahrzeichens. „Sie werden eine beeindruckende Präsentation aller Orchester und Chöre unserer Schule erleben“, versprach der neue Schulleiter, Jens Braner, den Gästen bei der Begrüßung. Über dem Konzert steht unausgesprochen ein Motto: „Die Ensembles der Schule laden mit einem abwechslungsreich gestalteten Programm zu einer Stunde Atempause in der oftmals hektischen Vorweihnachtszeit ein.“ Chorkompositionen moderner und traditioneller Adventslieder waren ebenso zu hören wie Orchesterwerke von Bach, Telemann und Mascagni. Die Besonderheit des Konzertes ergibt sich aus er Zahl der auftretenden Musiker. Unter der Leitung und Mitwirkung der Musiklehrerinnen und Lehrer traten die Ensembles des Rhein-Gymnasiums auf: Unterstufenchor, Mittel- und Oberstufenchor, Orchester des Rhein-Gymnasiums, Instrumentalsolisten, ein Ensemble der Streicherklassen 6a und 6b. Als Gast sang auch der neu gegründete „Chor conTakt Sinzig“, der größtenteils aus ehemaligen Schülern des Rhein-Gymnasiums besteht, der aber auch anderen Interessierten offensteht.

Besinnlich, leise und mit viel Klangfülle

Insgesamt boten also weit mehr als 100 Musikerinnen und Musiker ihr Können dar - und das besinnlich und leise, ebenso wie kraftvoll und mit viel Klangfülle. Dementsprechend war auch die Auswahl der Musikstücke: Mit „O God th’Eternal Father“ von Felix Mendelsohn-Barhtoldy ging es los. Im Programm aber auch „Tochter Zion“ von Georg Friedrich Händel oder „So this is Christmas (War is over)“ von John Lennon. Applaus nach den einzelnen Musikstücken war bei dieser Aufführung erwünscht. In den Vorjahren gab es nur den großen Schlussapplaus, der in diesem Jahr auch nicht zu kurz kam.

Streicherklassen brauchen viel Raum

Erstmals gab es bei einem Konzert des Rhein-Gymnasiums Umbaupausen. Für die großen Streicherklassen musste Platz geschaffen werden, damit sie gemeinsam auftreten konnten. Die beiden Streicherklassen 6a und 6b präsentierten sich dann sich als klangvolles Orchester. Diese Schülerinnen und Schüler erlernen seit rund eineinhalb Jahren Violine und Violoncello und zeigten mit Kompositionen von Corelli und Händel, dass sie erstaunliche Fortschritte gemacht haben.

Es war wie versprochen ein stimmungsvolles und bemerkenswertes Konzert im Advent. Und dies bei freiem Eintritt. Aber die an den Ausgängen aufgestellten Geigenkästen als Spendendosen füllten sich mit Münzen und auch Scheinen. Das Spendengeld soll in die Anschaffung neuer Instrumente für die wachsende Musikergemeinde am Rhein-Gymnasium fließen. BL

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