Zeltstadt von Abenteuer-Pur e.V. im Rheinbacher Freizeitpark
Eine unvergessliche Zeit
110 Teilnehmer und 24 Betreuer genossen die besondere Atmosphäre
Rheinbach. Auch in diesem Jahr erlebten in den Sommerferien insgesamt 110 Teilnehmer und 24 Betreuer das echte Zeltstadt-Feeling des erlebnispädagogischen Vereins Abenteuer-Pur e.V. Auf der großen Wiese im Rheinbacher Freizeitpark bildeten 13 Schlafzelte, Aufenthaltszelte sowie Küchen- und Materialzelt für zwei Wochen das neue Zuhause für alle Teilnehmer der Zeltstadt. Dabei wurde es nie langweilig, denn jeder Tag bot ein abwechslungsreiches Programm.
Zum Start in jeden neuen Tag wurden die noch schlafenden Lagerbewohner um kurz vor acht mit peppiger Musik und zu Trommeln umfunktionierten Küchenutensilien geweckt und zum gemeinsamen Frühstück um die Feuerstelle gelockt. Anschließend begann die erste „Workshop-Time“ des Tages.
Kreative Workshops zum Aussuchen
Dabei konnten sich die Teilnehmer aus einer bunten Mischung von sportlichen und kreativen Workshops ein passendes Angebot aussuchen. Zu den kreativen Workshops gehörten auch in diesem Jahr wieder das beliebte Freundschaftsbändchen-Knüpfen, Lagerbanner gestalten, Tassen bemalen sowie ein Fotoworkshop. Bei den sportlichen Aktivitäten standen Klassiker wie Basketball, Volleyball und Fußball zur Auswahl. Aber auch ein Tanz- und Akrobatikworkshop, ein Tischkicker-Turnier sowie ausgefallenere Spiele wie „Ultimate Egon“ und Wikinger-Schach erfreuten sich großer Beliebtheit. Abgerundet wurde das vielfältige Angebot durch Brettspiele wie „Siedler von Catan“ und „Stratego“ sowie das Gruppenspiel „Werwolf“. Besonders beliebt waren bei dem heißen Wetter die Wasserschlacht gegen die Betreuer und die Ausflüge ins nahegelegene Freizeitbad Monte Mare.
Eine zweite Workshop-Time fand nachmittags statt. Dabei wechselte das Angebot stetig, wobei „Kassenschlager“ durchaus häufiger angeboten wurden. Zwischen den Mahlzeiten und den Workshops hatten die Teilnehmer dann Freispielzeit.
Spannende Tagesausflüge
Das Programm in der Zeltstadt wurde, wie jedes Jahr, neben den zahlreichen Workshops vor Ort durch größere Tagesausflüge bereichert, aus denen die Kinder wählen konnten. Zu diesen Highlights gehörten ein Ausflug zur Sommerrodelbahn nach Altenahr, der Besuch des Bubenheimer Spielelands mit großem Abenteuer-Spielplatz und Mais-Labyrinth, Reiten auf dem Hof Karolinenhöhe sowie Klettern im Hardtberger Kletterwald.
Abends gab es Lagerfeuerromantik
Eingeprägt haben sich bei den Kindern und Betreuern vor allem die Abende: Große Geländespiele wie „Gelände-Stratego“ oder das „Schmuggler-Spiel“ im dann „privaten“ Freizeitpark sorgten für Action, Spaß und Spannung. Lagerfeuerromantik mit Gitarrenmusik und Gesang brachten die große Runde vor dem Zu-Bett-Gehen noch einmal zusammen. Über dem Feuer konnte sich ein jeder im Garen von Marshmallows und Stockbrot üben. Um elf Uhr ging es dann in die Schlafzelte, wo die Erlebnisse des Tages mit den Zeltbetreuern noch einmal besprochen werden konnten.
Das ehrenamtlich arbeitende Betreuerteam bestand dieses Jahr neben dem Leitungsteam aus Pascal Egenberger, Rabea Trammer und Joscha Meyerhoff zu einem wesentlichen Teil aus jungen Betreuern, die in den letzten beiden Jahren die Abenteuer-Pur-Betreuerschulung absolviert haben und teils selbst ehemalige Teilnehmer der Zeltstadt und anderer Angebote von Abenteuer-Pur sind. Sie haben in den letzten Jahren den Rollenwechsel vom Teilnehmer zum Teamer geschafft und geben nun ihren Enthusiasmus und den spezifischen „Abenteuer-Pur-Spirit“ an die Kinder und Jugendlichen weiter. Ihnen gilt ein großer Dank, denn sie haben es auch in diesem Jahr wieder geschafft, den Kindern und sich eine unvergessliche Zeit zu bescheren. Ein weiteres Dankeschön gilt an dieser Stelle den teils langjährigen Sponsoren und Unterstützern, die die aktuelle Angebotsvielfalt erst ermöglichen.
