Langzeitübung bei der Jugendfeuerwehr Weißenthurm
Eintauchen in den Berufsfeuerwehralltag
Weißenthurm. Brände, technische Hilfeleistungen und ganz viel Gemeinschaft: Die Jugendfeuerwehr Weißenthurm war vor Kurzem für einen Tag als Berufsfeuerwehr unterwegs. Von Samstagnachmittag auf Sonntagmittag wurde eine Wachschicht simuliert.
Dabei begann diese „Langzeitübung“ ganz klassisch mit der Begrüßung durch die beiden Jugendwarte Nils Klein und Lukas Zeyen, der Einteilung auf die Fahrzeuge und dem Bezug der Schlafmöglichkeiten.
Die Jungen und Mädchen waren von Anfang bis Ende mit großem Interesse bei der Sache; einige von ihnen hatten bereits schon mehrere solcher „BF-Tage“ in der Vergangenheit mitgemacht. Und so wunderte es einen nicht, dass viele Handgriffe bei den Einsätzen sichtlich reibungslos abliefen. Wie bei den aktiven Feuerwehrleuten musste auch der Nachwuchs die ganze Bandbreite an unterschiedlichen Szenarien meistern: von kleinen Mülltonnenbränden am Rheinufer über einen Brandmeldealarm bis zur obligatorischen Personensuche an der Nette.
Auch eher anspruchsvollere Einsatzlagen, wie einem Verkehrsunfall, Gebäudebrand auf dem Gelände einer Spedition am alten Stierweg oder einem umgefallenen Baum auf eine Puppe, wurden in vollem Umfang abgearbeitet. Auch zwischendurch wurde es natürlich nicht langweilig: Es gab leckere Spaghetti Bolognese, technische Dienste und eine DVD wurde gemeinsam am Abend angeschaut. Ein toller Tag für alle Beteiligten fanden nicht nur die drei Mädchen in der sonst so von Jungs dominierten Gruppe Lisa Fachbach, Michelle Monshausen und Leni Schnack, sondern auch die beiden Jugendwarte. Deren Dank geht vor allem an ihr Betreuerteam Stephan Börner, Eric Brüning, Tobias Dziadzia, Michael Engel, Sarah Gerolstein, André Lehmann, Niklas Lemler, Sabine Hebgen, Pascal Klapperich und Martin Scheidt.
