E-Mobilität: Verbandsgemeinde Cochem fährt mit Strom
Elektroauto für zwei Wochen im eigenen Fuhrpark
Cochem. Kurze Strecken innerhalb des Kreises oder Einsätze im dichten Straßenverkehr – für kaum ein Einsatzgebiet lohnt sich E-Mobilität mehr als für Kommunen. Die Verbandsgemeinde Cochem macht jetzt den Praxistest: Im Rahmen eines Kooperationsprojektes von RWE und dem Automobilhersteller Nissan fährt für knapp zwei Wochen ein Elektrofahrzeug im Fuhrpark der Verbandsgemeinde mit. Das Elektroauto der Kompaktklasse hat eine Höchstgeschwindigkeit von 145 Stundenkilometern und kann mit einer Akkuladung bis zu 200 Kilometer weit fahren. Das Elektroauto kommt beim Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Cochem zum Einsatz.
„Mit Blick auf die Energiewende und den Klimaschutz ist die Elektromobilität von größter Bedeutung. Mit unserem Engagement leisten wir einen Beitrag für umweltfreundlichen Straßenverkehr in den Kommunen, denn Elektromobilität trägt zur Reduzierung von Feinstaub und Lärmemissionen bei“, sagte RWE-Kommunalbetreuer Thomas Hau bei der Übergabe an Verbandsbürgermeister Helmut Probst. Er erläuterte, warum die Verbandsgemeinde Cochem sich für den Test des Elektrofahrzeuges entschieden hat: „Kurze Strecken eignen sich hervorragend für den Einsatz dieser umweltschonenden Antriebsart. Vor allem die nächtliche Standzeit bietet optimale Bedingungen zum Aufladen des Elektrofahrzeuges. Die Bedeutung der Elektromobilität wird in Zukunft weiter deutlich zunehmen. Wir freuen uns, dass wir mit dem praktischen Test des Fahrzeuges im Bereich der Elektromobilität wertvolle Erfahrungen sammeln können,“ so Bürgermeister Probst.
Pressemitteilung von RWE
Das Elektroauto kommt die beiden nächsten Wochen beim Ordnungsamt der Verbandsgemeinde zum Einsatz. RWE-Kommunalbetreuer Thomas Hau (2. v.li.) übergibt das Elektro-Fahrzeug an Verbandsbürgermeister Helmut Probst, Niklas Asche vom zuständigen Fachbereich der Verbandsgemeinde und Politesse Astrid Schneid.
