Allgemeine Berichte | 27.01.2026

Für mehr Bio-Diversität

Elf weitere „Kräuterwind-Kommunen“ erhalten Tafeln als Auszeichnung für die erfolgreiche Teilnahme an der Initiative

Großer Jubel in der Verbandsgemeindeverwaltung: Die Ortsbürgermeister haben die Schilder entgegengenommen, die die erfolgreiche Teilnahme am Projekt „Kräuterwind-Kommune“ signalisieren. Foto:Kräuterwind

Westerburg/Stahlhofen. In Berzhahn und Weltersburg sind sie noch im ver gangenen Herbst aufgestellt worden und weisen die zwei Dörfer seither als „Kräuterwind-Kommunen“ aus. Jetzt haben elf weitere Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Westerburg je zwei Tafeln erhalten, mit denen sie ihre – erfolgreiche – Teilnahme an der Initiative ebenso für jedermann sichtbar machen kön nen.

Direkt am Blühstreifen? Lieber an der Ortseingangstafel? Oder doch besser auf dem Dorfplatz? Einige der elf Ortsbürgermeister haben sich noch nicht abschließend entschieden, wo sie die neuen Schilder möglichst gut sichtbar aufstellen werden, die ihre Dörfer als „Kräuterwind-Kommune“ ausweisen.

Doch alle eint, dass sie Ortschaften vertreten, die die notwendigen Kriterien erfüllt haben: „Kräuterwind-Kommune“, so darf sich eine jede (Orts-)Gemeinde im gesamten geografischen Westerwald nennen, die auf kommunalem Grund pro Einwohner mindestens einen Zentimeter Blühstreifen (bei zwei Metern Breite) vorweisen kann. Jetzt sind die Ortsbürgermeister Michael Wisser (Bellingen), Dieter Wisser (Enspel), Benjamin Becker (Guck heim), Davids Olberts (Härtlingen), Nina Podelski-Otte (Hergenroth), Karin Mohr (Höhn), Ute Chamski Mohr (Kaden), Heiko Schlag (Kölbingen) und Frank Weingarten (Lagenhahn) in der Verbandsgemeindeverwaltung Westerburg zusammengekommen und haben die entsprechenden Tafeln in Empfang genommen, auf denen auch das jeweilige Ortswappen zu sehen ist.

Es soll die Beteiligung am Projekt „Kräuterwind-Kommune“ signalisieren. Ebenfalls neue Kräuterwind-Kommunen sind Pottum und Stahlhofen am Wiesensee, deren Bürgermeister jedoch verhindert und darum nicht bei Treffen anwesend gewesen sind.

Markus Hof, Bürgemeister der Verbandsgemeinde Westerburg, hat im Rahmen der Zusammenkunft einen Ausblick auf die Weiterentwicklung der Initiative in diesem Jahr gegeben. So werden vor dem Frühjahr gezielt alle Schulen und Kindergärten der Verbandsgemeinde abgefragt: Interessierte Einrichtungen können sich lauft Hof melden und ihrerseits Blühstreifen anlegen – mit Unterstützung der Verbandsgemeinde. Diese werde notwendiges Saatgut kostenfrei zur Verfügung stellen. Ebenso gebe es auf Wunsch Hilfe bei der An lage der Blühflächen.

„Selbstverständlich können sie Schulen auch eigene Aktionen für die Schüler ent wickeln und die Aussaat der Blühmischungen vielleicht als Projekt zur Biodiversität durchführen“, regt Hof an. Die Initiative „Kräuterwind-Kommune“ entstand als ergänzende Projekt im Rahmen des vom Regionalpro jekt Kräuterwind ausgerichteten „Wäller Gartenpreises“.

Die Anregung dazu kam vom Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg, Markus Hof. Hof wünscht sich, dass neben den 13 bereits beteiligten noch weitere Gemeinden mitmachen. „Wir wollen verbandsgemeindeweit zeigen: ‚Guck mal, man kann es auch so machen – und nicht nur englischen Rasen anlegen.‘ Wir haben zwar tausend andere Themen, die sehr wichtig sind, trotzdem sollte man unsere hei mische Natur nicht aus dem Blick verlieren, gerade, was die Insekten angeht.“ Pressemitteilung Kräuterwind

Großer Jubel in der Verbandsgemeindeverwaltung: Die Ortsbürgermeister haben die Schilder entgegengenommen, die die erfolgreiche Teilnahme am Projekt „Kräuterwind-Kommune“ signalisieren. Foto:Kräuterwind

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  • Karl Matheis: Eine unendliche Geschichte, alle Beteiligten sollten mal darüber nachdenken, ob sie heute ein Haus bauen würden mit Plänen aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts! Bei Straßen wollen wir dies offensichtich machen.
  • Rainer Hohn: Wenn man um Cannabis so nen Wind machen würde, wie man hier unreflektiert und regelmässig den Alkohol feiert, würden sich alle wieder aufregen. Ein toxisches Nervengift, welches unter allen Drogen die meisten Toten zu verantworten hat.
  • illgen: was soll der mist dann . wenn sich jeder mal an die eigene nase packt dann würde es nicht da so gefährlich sein . auch die bussfahrer sollten sichmal sn die eigene nase packen und dort langsamer fahren.
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