Flüchtlingshilfe Waldorf e. V. wählt neuen Vorstand
Elke Fölster-Mercer steht jetzt dem Verein vor
Waldorf. Bei der Jahreshauptversammlung der Flüchtlingshilfe Waldorf e. V. standen neben den Tätigkeiten des Vereins die Vorstandswahlen im Mittelpunkt. Neu für die Mitglieder des Vereins war die Tatsache, dass die Versammlung als Videokonferenz stattfand, was jedoch keine Probleme bereitete.
Im Tätigkeitsbericht von Schriftführerin Christa Neideck wurde dargelegt, dass die Mitglieder der Flüchtlingshilfe Waldorf die in Waldorf wohnhaften Flüchtlinge in vielen Belangen, wie Schriftverkehr mit Behörden, Arztbesuchen und Problemen des täglichen Lebens, intensiv begleitet haben. Leider konnten aufgrund der Pandemiebeschränkungen keine gemeinschaftlichen Aktivitäten stattfinden. Eingehend wurden auch die aktuelle Situation und der Stand der Integration dargestellt.
Dem Kassenbericht von Paul Faßbender konnte entnommen werden, dass der Verein dank Spenden und verschiedenen Erlösen auf „gesunden Füßen“ steht. Die Kassenprüfung hatte keine Beanstandungen ergeben, sodass auf Vorschlag der Kassenprüfer dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt wurde.
Zu den anstehenden Vorstandswahlen erklärte der bisherige 1. Vorsitzende, Ortsbürger-meister Hans Dieter Felten, dass er aus persönlichen Gründen nicht mehr für das Amt des 1. Vorsitzenden zur Verfügung steht, selbstverständlich aber weiterhin in seiner Funktion als Ortsbürgermeister dem Verein unterstützend zur Seite steht.
Der neue Vorstand
Nach der durchgeführten Neuwahl ergibt sich jetzt folgender neuer Vorstand: 1. Vorsitzende: Elke Fölster-Mercer; 2. Vorsitzender: Rainer Regnery; Schriftführerin: Christine Neideck; Kassierer: Paul Faßbender; Beisitzer*innen Astrid Gehrke und Kar¬l-Heinz Brenner. Die Kasse wird auch im kommenden Jahr von Paul Weber und Werner Krupp geprüft.
Die neue Vorsitzende Elke Fölster-Mercer dankte ihrem Amtsvorgänger für seinen in der Vergangenheit geleisteten Einsatz und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern der Waldorfer Flüchtlingshilfe. Sie betonte, dass ihr transparente Kommunikation und Empathie für die Menschen, die aus Notsituationen kommen, wichtig sind. Die Erfahrung zeige, dass Begleitung auch nach längerer Zeit in Deutschland sehr wichtig sei, um die Systeme und Ordnungen kennenzulernen und zu verstehen. Die Patenschaften für die Flüchtlinge, die viele Waldorfer Bürger und Bürgerinnen übernommen haben, seien dabei sehr hilfreich. Damit leistet die Flüchtlingshilfe Waldorf e.V. einen wichtigen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen in unserem Land.
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