Allgemeine Berichte | 20.06.2022

Pfarrgemeinde St. Barbara, Weibern

Endlich wieder Fronleichnamsprozession

Der Blumenteppich in der Waldstraße.  Foto: privat

Weibern.Nicht nur die Sonne strahlte am Fronleichnamsfest, auch alle Teilnehmer der Prozession zeigten sich erfreut, dass nach zwei Jahren endlich wieder in gewohnter Weise das Fronleichnamsfest gefeiert werden konnte.

Nach dem Festhochamt begann unter den Klängen der Blaskapelle die Prozession an der Kirche. Pater Alfred Bell, Diakon Sebastian Pollitt und Dietmar Andres trugen im Wechsel die Monstranz durch die Straßen der Gemeinde Weibern zu den festlich geschmückten Altären in der Eichertstraße, der Bahnhofstraße und in der Waldstraße. Am Altenheim saßen viele Bewohner bereit und erwarteten dankbar den sakramentalen Segen. Den Baldachin trugen in guter Tradition die St.-Sebastianus Schützen. Die Fahnenträger der Schützen und des Kirchenchores begleiteten mit den Messdienern, den Schellenträgern und den Kommunionkindern das Allerheiligste. Lektor Manuel Pöhr trug die Gebete und Fürbitten vor, während die Blaskapelle und der Kirchenchor für die musikalische Begleitung sorgten. Die Gestaltung des Fronleichnamsfestes ist immer ein großes Ganzes. Viele tragen auch im Verborgenen zur Verschönerung des Tages bei. Es braucht eine Organisation durch den Pfarrgemeinderat, der Küsterin Helga Bell, Personen die Blumen sammeln und Teppiche legen. Durch die Spenden der Dorfbewohner ist die aufwendige Gestaltung der Blumenteppiche möglich. Es braucht starke Männer, die die Altäre aufbauen, die die Lautsprecher tragen und es geht natürlich nicht ohne eine Verkehrssicherung durch die Feuerwehr. Die Prozession fand in der Kirche ihren feierlichen Abschluss. Blaskapelle, Orgel und alle Gläubigen stimmten ein in das „Großer Gott, wir loben dich“, begleitet vom Geläut aller Glocken.

Der Blumenteppich in der Waldstraße. Foto: privat

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