Erste Sonnenstrahlen locken Kröten und Frösche aus ihren Winterquartieren
Engagierter Kampf der Männchen
Kreisgebiet. Kaum waren Anfang/Mitte März die ersten warmen Sonnenstrahlen da, zog es auch Frösche, Kröten und Molche aus dem Winterquartier wieder zu ihren angestammten Laichplätzen. Dabei finden diese immer wieder - wie von einem inneren Kompass geleitet - zu ihrem Geburtsgewässer zurück. In den Teichen sind die Männchen dann zumeist in der Überzahl, und es beginnt ein engagierter Kampf um die größeren Weibchen. Hat das Männchen erstmal ein Weibchen geklammert, lässt es dies erst nach der Laich-Ablage wieder frei. Innerhalb einer relativ kurzen Periode legen die Weibchen die Ei- bzw. Laichschnüre aus. Gleichzeitig gibt das klammernde Männchen dabei seinen Samen ab. Die Ablage der Laichschnüre erfolgt dann oftmals von mehreren Tieren auf engerem Raum. Sind die Männchen früher im Gewässer, kündet hiervon ein werbendes Quaken. Anders als Frösche, etwa der Grasfrosch, hat die Kröte eine sehr raue, knorrige Haut. Die Weibchen verlassen das Gewässer nach dem Ablaichen schon nach kurzer Zeit wieder. Während sich Erdkröten über Eischnüre vermehren, legen Frösche Laichballen ab. wite
