Tag der offenen Tür mit Besucherführung und Unterhaltung – Kaffee und Kuchen
Engelporter Kirmes lockte ins Kloster
Treis-Karden. Die Engelporter Kirmes ist in Eifel-, Hunsrück- und Moselraum ein weithin bekanntes Ereignis, zu dem die Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu jedes Jahr die Bürgerinnen und Bürger der ganzen Region einladen. Am vergangenen Sonntag war es wieder soweit, denn nach einem Gottesdienst in der Kirche des Klosters Maria Engelport erwartete die Kirmesgäste ein umfangreiches Programm: Neben leckeren Grill- und Wildgerichten hatten die Organisatoren eine Verlosung, nachmittags eine leckere Kuchentafel mit kalten und warmen Getränken sowie für alle Interessierten informative Führungen durch die Räumlichkeiten des aus dem 13. Jahrhunderts stammenden Klosters organisiert. Kanonikus Karl Lenhardt führte sach- und fachkundig durch die Zimmer und Flure und erklärte neben der Geschichte auch manch interessante Anekdote aus dem Klosterleben.
Im Innenhof trafen sich derweil geistliche Würdenträger wie der der Generalprior Monsignore Dr. Gilles Wach, Generalvikar Monsignore Prof. Dr. Dr. Rudolf Michael Schmitz, Ehrengast Dr. Norbert Pies sowie Kanonikus Richard von Menshengen-Thernberg. Der vom Beurenkern stammende Historiker Dr. Norbert Pies stellte unter anderem seine neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Kloster Maria Engelport vor, danach gab es Blasmusik aus Mörsdorf zur Unterhaltung.
Erlös für den Erhalt der Pilgerstätte im Flaumbachtal
Abschluss der Engelporter Kirmes war dann abends traditionell eine Marienandacht mit sakralem Segen in der Klosterkirche mit Orgelbegleitung durch Dekanatskantor Sven Scheuren. Der Erlös aus dem Verkauf sowie der Verlosung dient übrigens in diesem Jahr dem Erhalt der Pilgerstätte im Flaumbachtal. MT
