Kita St. Maria in Rheinbach feierte ihren zehnten Geburtstag
Entspannter Atmosphäre und herrliches „Fest-Wetter“ bei rundem Geburtstag
Rheinbach. Am 22. Mai 2022 feierte die Kita St. Maria ihren zehnten Geburtstag. In entspannter Atmosphäre und bei herrlichem „Fest-Wetter“ feierten viele Gäste, ehemalige wie zukünftige Familien und Kolleginnen und Freunde der Kita St. Maria, den runden Geburtstag ihrer Kita. Vor zehn Jahren wurde aus dem ehemaligen Pfarrershaus eine eingruppige Kita um Platz zu schaffen für Kinder von drei bis sechs Jahren. Die 2. Kita in Wormersdorf, St. Josef wurde damals für U3-Kinder ausgebaut, was logischerweise dazu führte, dass Plätze für die Altersstufe drei bis sechs Jahre, wegfielen. Frau Klaes, die erste der mittlerweile vier Leiterinnen staunte, wie sehr sich die Kita doch verändert hat...und irgendwie doch nicht. Allen Anwesenden war ein Gedanke gleich… „was, schon zehn Jahre?“. Aber, Provisorien leben ja bekanntlich am längsten.
Um 10 Uhr startete das Fest mit einem „Freiluft-Gottesdienst“ den die Kinder mit Hilfe der Erzieherin Nina Mazurs mit vorbereitet hatten und selber aktiv mitgestalteten. Im Mittelpunkt stand der Text nach Mk 10, 13-16 /Lukas 18,15-17, Jesus segnet die Kinder. So wie Jesus dort den Kindern Zugang zu seinem Treffen gewährt hat, so bietet auch die Kita schon zehn Jahre lang Zugang zu vielfältiger Bildung und Teilhabe.
Nach dem Gottesdienst ließen es sich die Leitung Anja Boos, Verwaltungsleiter des KGV Meckenheim, Michael Hufschmidt und Herr Mann, Vater eines Vorschulkindes, nicht nehmen, zum Geburtstag der Kita zu gratulieren und Danke zu sagen. Dabei wurde deutlich, dass die Kita St. Maria, die zwar als Provisorium gedacht war, eine ganz besondere Ausstrahlung hat und ein positives familiäres Miteinander möglich macht; eben einfach nicht mehr wegzudenken ist.
Dann konnte das Fest endlich beginnen. Die Kinder konnten auswählen aus Hüpfburg, Entchen-angeln, Schminken und Schatzsuche.
Es dauerte nicht lange und die Erzieherinnen Frau Zörn und Frau Mazurs und die ehemalige Praktikantin Frau Segler verzauberten die Kinder mit kreativen Schminkideen in Feen, Prinzessinnen, Spidermans und Ninjas, die sich alle im Sandkasten friedlich zur Schatzsuche trafen und nach den versunkenen Edelsteinen suchten.
Beim Entchenangeln ging es nicht ganz so harmonisch zu, denn viele Kinder nutzten die Station, die von der Berufspraktikantin Frau Hoch betreut wurde um sich in Geschicklichkeit und Ausdauer zu messen.
Ein großes „Ha, ha, ha-Lachfest“ wurde dann um 11.45 Uhr durch den Clown Lachulus gestartet, der so lange alle zum Lachen brachte, bis auch Frau Spiegelei, die Griesgrämige, endlich lachen konnte.
Lachen, hüpfen und spielen macht hungrig, aber auch dafür war ausreichend gesorgt: Es gab Pommes und Currywurst und Eis.
Besonderes Highlight war sicherlich, dass die Kita, zur Feier des Tages, jedem anwesenden Kind eine kleine Portion Eis spendierte. Viele Eltern hatten auch Kuchen gebacken, der reißenden Absatz fand.
Obendrauf kamen noch Erfrischungsgetränke, Wasser und Kaffee.
Etwas später gesellte sich noch Felix dazu, der aus Luftballons wundervolle Tiere wie Einhörner und Dinosaurier und Hutkreationen zauberte. Viele Kinder nahmen dafür lange Wartezeiten in der Warteschlange in Kauf.
Ein Flohmarkt erwirtschaftete Dank des unermüdlichen Einsatzes einer Mutter und der großen Spendenbereitschaft der Familien und Gäste der Kita, über 350 Euro für die Kita „Kiku Grashüpfer“, Odendorf, die von der Flut 2021 sehr stark getroffen wurde.
Als dann um 14.30 Uhr der „Gong“ ertönte, der im Kindergartenalltag die Aufräumzeit ankündigt, um alle zum Gemeinschaftsfoto zu rufen, wunderten sich viele, dass die Zeit so schnell vergangen war.
Zum Abschied sangen die „St. Maria Kinder“ ihr „St. Maria Kinder“-Lied und verabschiedeten sich damit von Ihren Gästen.
Mit der Hilfe der Eltern und noch verbleibenden Gästen war alles schnell weg- und aufgeräumt und um ca. 16 Uhr gingen meist erschöpfte aber glücklich lachende Kinder, Eltern, Gäste und Kolleginnen nach Hause.
